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Delfine

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Version vom 13. Oktober 2015, 09:38 Uhr von Michael Schulte (Diskussion | Beiträge) (Textersetzung - „Kopf“ durch „Kopf“)
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Delfine sind sehr schlaue Tiere, die sich leicht Kunststücke merken können. Deshalb werden sie gern in Zoos vorgeführt. Manche Menschen finden aber, dass das Tierquälerei ist.

Delfine gehören zu den Walen und sind Säugetiere. Sie werden zwischen eineinhalb und vier Meter lang, der Schwertwal als größter Delfin kann sogar acht Meter lang werden. Insgesamt gibt es 40 Delfinarten. Bei Menschen am beliebtesten und bekanntesten dürfte der „Große Tümmler“ sein. Delfine leben in Gruppen, die „Schulen“ genannt werden.

Viele Menschen glauben, dass Delfine Fische sind. In Wirklichkeit müssen Delfine aber immer wieder auftauchen, um zu atmen. Einen Bestandteil der Luft, den Sauerstoff, brauchen Lebewesen zum Atmen. Säugetiere holen sich den Sauerstoff mit ihren Lungen aus der Luft. Fische hingegen ziehen den Sauerstoff mithilfe ihrer Kiemen aus dem Wasser.

Delfine leben in allen Meeren der Erde. Es gibt aber auch Fluss-Delfine. Alle Delfine ernähren sich von Fischen und manchmal auch von Krebsen. Sie sind schnelle Raubtiere. Sie haben ein spezielles Organ im Kopf: die Melone. Von dort wird ein Echo ausgesendet, das wieder zurückkommt, wenn es zum Beispiel auf eine Beute stößt. So wissen Delfine immer, wann sich etwas in ihrer Nähe befindet.

Die größten Gefahren für Delfine sind Fischernetze. In den Netzen können sie sich verfangen und ertrinken. Ist das Wasser nicht so tief oder schlammig, dann können Delfine ihr eigenes Echo manchmal nicht wahrnehmen. Dann kann es passieren, dass sie stranden. Zu ihren Feinden gehören auch Haie und Schwertwale. Der Schwertwal frisst also auch andere Delfine.

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