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Demokratie

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Version vom 7. Januar 2015, 19:01 Uhr von Ziko van Dijk (Diskussion) (für einen einleitungsartikel sollte es reichen - mehr über wahlen zum beispiel in einen eigenen artikel)
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Die Demokratie ist eine Art, wie ein Staat regiert wird. Das Wort kommt aus dem Griechischen und heißt „Herrschaft des Volkes“. Im Alten Griechenland gab es auch die ersten Staaten mit einer Demokratie. Allerdings durften damals nur frei Männer mitbestimmen – Frauen und Sklaven waren davon ausgeschlossen.

In einer Demokratie sind Wahlen besonders wichtig. Darin können die Menschen entscheiden, welche Politiker sie gut finden. Wenn viele Wähler ihre Stimme für jemanden geben, kommt dieser Politiker in das Parlament. Bei manchen Wahlen wird über ein einzelnes Amt abgestimmt, wie das Staatsoberhaupt. Wenn über eine bestimmte Frage entschieden wird, nennt man das einen Volksentscheid.

Für eine Demokratie reicht es aber nicht nur, dass es Wahlen gibt. Die Wahlen müssen wirklich frei sein. Die Regierung darf zum Beispiel nicht einfach selber bestimmen, wer überhaupt gewählt werden darf. Wichtig ist auch, dass die Gesetze und die Polizei die Menschen schützen. Und wenn ein Parlament gewählt worden ist, muss das Parlament auch etwas entscheiden dürfen.

Was genau eine Demokratie ist, und was dazu gehört: Dazu haben unterschiedliche Menschen viele verschiedene Meinungen. Die Demokratie funktioniert auch in jedem Land ein wenig anders. Das Gegenteil von der Demokratie ist die Diktatur: Dort entscheidet nur eine einzelne Person oder eine kleine Gruppe, was in einem Staat gemacht wird.