Impfung: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Vaccination of girl.jpg|mini|Ein kleiner Piekser, der lange hilft: Bei dieser Impfung wird der Impfstoff in die [[Muskel]]n gespritzt.]]
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[[Datei:Vaccination of girl.jpg|mini|Bei vielen Impfungen muss eine Spritze benutzt werden.]]
Eine Impfung sorgt dafür, dass man eine bestimmte [[Krankheit]] nicht bekommt. Bei einer Impfung wird ein sogenannter Impfstoff verwendet und meist in den [[Körper]] gespritzt. Geimpft werden kann man zum Beispiel gegen [[Masern]], [[Mumps]], [[Röteln]], [[Tetanus]], [[Windpocken]], [[Keuchhusten]] und [[Polio|Kinderlähmung]].
 
  
Es gibt zwei Arten von Impfungen. Bei der aktiven Impfung besteht der Impfstoff aus schwachen oder toten [[Bakterien]] oder [[Virus|Viren]] oder aus Teilen dieser Krankheitsauslöser. Der [[Körper]] bildet darauf Abwehrstoffe, die vor der jeweiligen Krankheit schützen. Bei der passiven Impfung bekommt der Körper direkt diese Abwehrstoffe.
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Mit einer Impfung bekommt man eine bestimmte [[Krankheit]] nicht.  
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<br/>Bei der Impfung wird meistens etwas in den [[Körper]] gespritzt.
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<br/>Das hilft dem [[Körper]] gegen Krankheiten.  
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<br/>Geimpft werden kann man zum Beispiel gegen [[Masern]] und andere Kinder-Krankheiten.
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<br/>Kinder-Krankheiten bekommen vor allem [[Kind]]er.
  
Impfungen gegen bestimmte Krankheiten verhindern, dass die Krankheit bleibende Schäden auslöst. Dazu gehören bei Mumps Schwerhörigkeit oder bei Windpocken [[Narbe]]n im Gesicht. Nach einer Impfung hat man manchmal kurz [[Fieber]] oder Hautausschlag. Ganz selten wird man schwer krank. Impfungen gegen oft tödliche Krankheiten haben das Leben unzähliger [[Mensch]]en gerettet. Aber gegen ein paar häufige und schwere Krankheiten wie [[Malaria]] oder [[AIDS]] gibt es noch keine erfolgreichen Impfungen.
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Nach einer Impfung hat man manchmal kurz [[Fieber]] oder rote Stellen auf der [[Haut]].  
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<br/>Ganz selten wird man von einer Impfung schwer krank.
  
== Wie läuft eine Impfung ab? ==
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Viele Impfungen bekommt man mehr als einmal.  
Bei einer Impfung gegen Mumps beispielsweise werden Viren gespritzt, die so schwach sind, dass sie die Krankheit nicht mehr auslösen können. Der Körper erkennt aber auch diese „halbtoten“ Viren noch als Gefahr und versetzt seine Abwehr in Alarm. Dabei bildet er Abwehrstoffe, die er auch gegen „richtige“ Mumpsviren einsetzen könnte. Der Körper erlebt dann die Krankheit, aber nur ganz schwach. Er ist also nach einer Impfung gegen Mumps genauso geschützt dagegen, als hätte er die Krankheit wirklich gehabt. Das nennt man eine aktive Impfung, weil der Körper dabei selbst „etwas tun muss“, nämlich Abwehrstoffe bilden.  
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<br/>Nach einem Jahr oder auch manchmal erst nach zehn Jahren bekommt man dann wieder eine Spritze.  
 
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<br/>So ist man weiter gegen Krankheiten geschützt.
Die passive Impfung hat besonders Bedeutung bei schweren Krankheiten wie Tollwut oder Wundstarrkrampf. Dabei enthält der Impfstoff Abwehrstoffe, die ein anderer Körper bereits gebildet hat. Diese Abwehrstoffe geben dem Patienten kurze [[Zeit]] einen Schutz gegen die Krankheit. Das nennt man eine „passive“ Impfung, weil der Körper dabei selbst „nichts tun muss“.
 
  
 
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Aktuelle Version vom 8. Mai 2021, 10:35 Uhr

Bei vielen Impfungen muss eine Spritze benutzt werden.

Mit einer Impfung bekommt man eine bestimmte Krankheit nicht.
Bei der Impfung wird meistens etwas in den Körper gespritzt.
Das hilft dem Körper gegen Krankheiten.
Geimpft werden kann man zum Beispiel gegen Masern und andere Kinder-Krankheiten.
Kinder-Krankheiten bekommen vor allem Kinder.

Nach einer Impfung hat man manchmal kurz Fieber oder rote Stellen auf der Haut.
Ganz selten wird man von einer Impfung schwer krank.

Viele Impfungen bekommt man mehr als einmal.
Nach einem Jahr oder auch manchmal erst nach zehn Jahren bekommt man dann wieder eine Spritze.
So ist man weiter gegen Krankheiten geschützt.



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