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Islam: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Hirslanden - Mahmud Moschee 2011-08-10 12-53-32 ShiftN2.jpg|mini|Muslime feiern ihren Gottesdienst in einer [[Moschee]]. Diese Moschee steht in [[Zürich]] in der [[Schweiz]].]]
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[[Datei:Hirslanden - Mahmud Moschee 2011-08-10 12-53-32 ShiftN2.jpg|mini|Im Islam trifft man sich in der [[Moschee]] zum [[Gebet]].]]
Der Islam ist eine [[Religion]]. Das [[Wort]] kommt aus der [[Arabische Sprache|arabischen Sprache]] und bedeutet „Hingabe“ oder „Unterwerfung“. Gemeint ist, dass man alles tun soll, was [[Gott]] einem sagt. Gott heißt auf Arabisch „[[Allah]]“, die Anhänger des Islam heißen Muslime oder Moslems. Früher sagte man auch „Mohammedaner“, weil ein Mann namens [[Mohammed]] die Religion gegründet hat.
 
  
Mohammed hat im 7. Jahrhundert nach Christus in [[Arabien]] gelebt, in den Städten [[Mekka]] und Medina. Das sind heute [[Pilger|heilige Städte]] für die Muslime, die in [[Saudi-Arabien]] liegen. Die meisten Muslime leben auf der arabischen Halbinsel, in [[Afrika|Nordafrika]] und im [[Süden]] von [[Asien]]. Nach [[Europa]] sind viele Muslime erst im 20. Jahrhundert eingewandert.  
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Der Islam ist eine [[Religion]] wie das [[Judentum]] oder das [[Christentum]].
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<br/>Der [[Gott]] heißt [[Allah]].
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<br/>[[Mohammed]] hat von ihm erzählt.
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<br/>Diese Erzählungen stehen in einem [[Buch]].
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<br/>Das ist der [[Koran]].
  
Weltweit gibt es über 1.700 [[Million]]en Muslime. Damit ist der Islam nach dem Christentum die zweitgrößte Religion. Es gibt aber auch unterschiedliche Richtungen im Islam: Die größten Gruppen sind die Sunniten und die Schiiten.
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Die [[Mensch]]en, die so glauben, sind Moslems.
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<br/>Man nennt sie auch Muslime.
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<br/>Sie beten in der [[Moschee]].
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<br/>Das ist wie bei uns eine [[Kirche]].
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<br/>Eine Moschee hat einen dünnen Turm.
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<br/>Das ist ein Minarett.
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<br/>Von dort oben ruft ein [[Mann]] zum [[Gebet]].
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<br/>Das ist der Muezzin.
  
==Wie ist der Islam entstanden?==
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Wer viel über den Islam gelernt hat, darf selber ein Gebet leiten.
[[Datei:Abbasi Jamia Mosque, Cholistan, Bahawalpur.jpg|mini|[[Moschee]] in der Stadt Dehli in [[Indien]]]]
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<br/>Ein solcher [[Mann]] ist ein Imam.
Mohammed hat gesagt, dass er im Traum mit dem [[Engel]] Gabriel gesprochen habe. Der Engel habe ihm das Wort Gottes überbracht. Was Mohammed gehört hat, erzählte er weiter. Später soll alles im [[Koran]] aufgeschrieben worden sein. Das ist das heilige [[Buch]] der Muslime. Darin steht, was Muslime tun müssen oder nicht tun dürfen. Es gibt fünf Hauptpflichten, welche man üblicherweise als „Säulen des Islam“ bezeichnet.
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<br/>Es gibt auch wenige [[Frau]]en, die das tun.
  
Manche [[Wissenschaft]]ler sagen: Mohammed hat wohl das [[Judentum]] und das [[Christentum]] gekannt. So ist [[Jesus]] auch im Islam wichtig. Für Muslime ist er aber nicht der Sohn Gottes, sondern ein Prophet. Das ist jemand, der das Wort Gottes überbringt. Die Muslime sehen in Mohammed den letzten der Propheten. Wie der Islam genau entstanden ist, weiß man aber nicht: Der Koran wurde wohl erst geschrieben, als Mohammed schon lange tot war.
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Im Islam gibt es fünf wichtige Dinge, die man tun soll.
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<br/>Man nennt sie die fünf Säulen des Islam.
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<br/>Eine Säule ist eine starke Stütze.
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<br/>Sie trägt etwas mit anderen Säulen zusammen, zum Beispiel ein Dach.
  
==Woran sollen Muslime sich halten?==
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Die erste Säule ist das Glaubensbekenntnis.  
[[Datei:Mosque.jpg|mini|Muslimische Männer verneigen sich im [[Gebet]] in die Richtung von Mekka.]]
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<br/>Es lautet: „Es gibt keinen Gott außer Gott“ und „Mohammed ist sein Gesandter“.
[[Datei:2prayer-protest-DSC 0131.jpg|mini|Beten kann man auch im Freien.]]
 
Die erste Säule ist das Glaubensbekenntnis. Es lautet: „Es gibt keinen Gott außer Gott“ und „Mohammed ist sein Gesandter“, man kann auch sagen: „Sein Prophet“. Vor allem der erste Satz ist schwierig zu verstehen. Das arabische Wort für Gott ist „[[Allah]]“. Wenn man den arabischen Satz in unserem [[Lateinisches Alphabet|lateinischen Alphabet]] aufschreibt, sieht er so aus: „Lā ilāha illā ʾllāh“.
 
  
Die zweite Säule ist das [[Gebet]]. Es soll fünf Mal täglich zu festgelegten Zeiten gesprochen werden. Die Betenden sollen sich dabei in Richtung der Stadt Mekka wenden, zum größten Heiligtum des Islam, der Kaaba.  
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Die zweite Säule ist das Gebet.  
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<br/>Es soll fünf Mal täglich gesprochen werden.  
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<br/>Man soll sich dabei in Richtung der [[Stadt]] Mekka wenden.
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<br/>Dort steht ein wichtiges Gebäude, die Kaaba.  
  
Die dritte Säule ist die Barmherzigkeit. Muslime sollen einen Teil ihres Reichtums armen Leuten abgeben. Dieser Auftrag ist sehr wichtig, denn er wird im Koran 32 Mal erwähnt.
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Die dritte Säule ist die Barmherzigkeit.  
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<br/>Muslime sollen einen Teil ihres Reichtums armen Leuten abgeben.  
  
Die vierte Säule ist das Fasten während des Ramadan, einem bestimmten [[Monat]] im Jahr. Der Raman verschiebt sich gegenüber unserer [[Zeitrechnung]] jedes Jahr ein wenig. Man fastet von Morgendämmerung und Sonnenuntergang. Nur Kinder, kranke Personen und [[Schwangerschaft|schwangere]] Frauen müssen nicht fasten.
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Die vierte Säule ist das [[Fasten]] während des Ramadan.
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<br/>Das ist ein bestimmter Monat im Jahr.  
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<br/>Dann soll man nichts essen, so lange es draußen hell ist.
  
Die fünfte Säule ist die [[Pilger]]fahrt nach [[Mekka]], die jeder Moslem einmal im Leben unternehmen soll. In Mekka kam Mohammed zur Welt. Dort steht heute die Kaaba, das wichtigste Heiligtum des Islam. Über zwei [[Million]]en Menschen treten jedes Jahr eine solche Pilgerfahrt an.
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Die fünfte Säule ist eine Reist in die heilige Stadt Mekka.
 
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<br/>Die soll man einmal im Leben machen.  
Es gibt noch weitere Bräuche, welche jedoch nicht zu den fünf Säulen gehören. Zum Beispiel sollen Muslime kein [[Schweine]]fleisch essen, woran sich auch die Juden halten. Manche Musliminnen bedecken in der Öffentlichkeit ihre [[Haar]]e mit einem [[Verschleierung im Islam|Schleier]], andere sogar ihr ganzes Gesicht. Manche bedecken sogar ihren ganzen [[Körper]] mit einer [[Verschleierung im Islam|Burka]]. Im Koran steht nur, dass Frauen sich anständig kleiden sollen. Männer tragen öfter einen [[Bart]] als bei anderen Religionen.
 
 
 
==Kämpfen Muslime für ihren Glauben?==
 
[[Datei:Waiting For Zakat (2393257046).jpg|mini|Diese armen Menschen warten darauf, dass sie kostenlos etwas zu essen bekommen. Gute Taten sind ein Teil des Dschihad.]]
 
Im Islam spricht man vom „Dschihad“. Manchmal schreibt man auch „Djihad“ oder „Jihad“. Im Sinne der Religion ist das eine Anstrengung, ein Kampf oder ein Einsatz. Manche Muslime [[Übersetzung|übersetzen]] das Wort Dschihad mit „Heiliger Krieg“. Damit ist aber nicht unbedingt ein [[Krieg]] mit [[Waffe]]n gemeint.
 
 
 
Für manche Muslime ist der Dschihad in den fünf Säulen des Islam enthalten. Andere sehen in ihm eine sechste Säule. Den Dschihad kann man als etwas verstehen, was nur im Menschen drin stattfindet. Es ist ein Kampf gegen Dinge, die man nicht tun sollte. Man kann sich zum Beispiel gegen den Wunsch wehren, etwas [[Diebstahl|stehlen]] zu wollen oder sich in eine verheiratete [[Frau]] zu [[Liebe|verlieben]]. Manchmal bezeichnet man dies als den „Dschihad des Herzens“.  
 
 
 
Der „Dschihad der Taten“ will etwas Gutes tun. Dazu gehört zum Beispiel die Hilfe an bedürftige Menschen. Viele Muslime verstehen darunter überhaupt alles, was die fünf Säulen des Islam verlangen.
 
 
 
Es gibt auch den „Dschihad der Sprache“. Damit ist gemeint, dass man immer die Wahrheit sagt und sich damit auch gegen einen ungerechten Herrscher wehrt. Zudem soll der Muslim durch seine Rede versuchen, andere Menschen vom Islam zu überzeugen.
 
 
 
Schließlich gibt es auch den „Dschihad des Schwertes“. Damit ist ein richtiger Krieg mit Waffen gemeint. Ein Teil der Muslime versteht darunter, dass man nur sein eigenes Land verteidigen darf. Andere aber wollen fremde Länder für den Islam und sich erobern. Es gibt auch Muslime, die [[Terror]] erlauben. Sie denken, das gehöre ebenfalls zum Dschihad.
 
 
 
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Portrait - Seyran Ates.jpg|Seyran Ateş ist eine [[Deutschland|deutsche]] [[Imam]]in. In ihrer [[Moschee]] sind [[Mann|Männer]] und [[Frau]]en gleichberechtigt. Das ist eine große Ausnahme.
 
Kaaba, Makkah3.jpg|Die Kaba in [[Mekka]], umgeben von vielen Muslimen
 
Mercan Dede Drehtanz TFF 2014 (7).JPG|Ein Derwisch dreht sich im [[Tanz]]. Die Sufi wollen [[Gott]] näher kommen.
 
Fatima Masuma Qum Wide.jpg|Bei einer wichtigen Moschee im [[Iran]]. In diesem Land müssen alle Frauen [[Verschleierung im Islam|der Religion wegen einen Schleier]] tragen.
 
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[[Kategorie:Glaube und Denken]]
 
[[Kategorie:Geschichte]]
 
[[Kategorie:Politik und Gesellschaft]]
 

Aktuelle Version vom 17. Februar 2021, 08:10 Uhr

Im Islam trifft man sich in der Moschee zum Gebet.

Der Islam ist eine Religion wie das Judentum oder das Christentum.
Der Gott heißt Allah.
Mohammed hat von ihm erzählt.
Diese Erzählungen stehen in einem Buch.
Das ist der Koran.

Die Menschen, die so glauben, sind Moslems.
Man nennt sie auch Muslime.
Sie beten in der Moschee.
Das ist wie bei uns eine Kirche.
Eine Moschee hat einen dünnen Turm.
Das ist ein Minarett.
Von dort oben ruft ein Mann zum Gebet.
Das ist der Muezzin.

Wer viel über den Islam gelernt hat, darf selber ein Gebet leiten.
Ein solcher Mann ist ein Imam.
Es gibt auch wenige Frauen, die das tun.

Im Islam gibt es fünf wichtige Dinge, die man tun soll.
Man nennt sie die fünf Säulen des Islam.
Eine Säule ist eine starke Stütze.
Sie trägt etwas mit anderen Säulen zusammen, zum Beispiel ein Dach.

Die erste Säule ist das Glaubensbekenntnis.
Es lautet: „Es gibt keinen Gott außer Gott“ und „Mohammed ist sein Gesandter“.

Die zweite Säule ist das Gebet.
Es soll fünf Mal täglich gesprochen werden.
Man soll sich dabei in Richtung der Stadt Mekka wenden.
Dort steht ein wichtiges Gebäude, die Kaaba.

Die dritte Säule ist die Barmherzigkeit.
Muslime sollen einen Teil ihres Reichtums armen Leuten abgeben.

Die vierte Säule ist das Fasten während des Ramadan.
Das ist ein bestimmter Monat im Jahr.
Dann soll man nichts essen, so lange es draußen hell ist.

Die fünfte Säule ist eine Reist in die heilige Stadt Mekka.
Die soll man einmal im Leben machen.



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