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Magdeburg

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Der Magdeburger Dom ist das wichtigste Wahrzeichen von Magdeburg.

Magdeburg ist die Hauptstadt des deutschen Bundeslandes Sachsen-Anhalt. In Magdeburg leben etwa 230.000 Menschen. Damit gehört die Stadt zu den 40 größten Städten Deutschlands und ist nach Halle an der Saale die zweitgrößte Stadt in Sachsen-Anhalt. Magdeburg liegt an der Elbe.

Magdeburg wurde im frühen Mittelalter gegründet und von einem Erzbischof regiert. Magdeburg war wie Hamburg, Bremen oder Lübeck Mitglied der Hanse, einem wichtigen Fernhandelsbund. Im späten Mittelalter war Magdeburg eine der ersten Städte, die reformiert wurde, wo die Kirche sich also vom Katholischen zum Protestantischen wandte. Die weitere Reformation im Heiligen Römischen Reich ging zu einem großen Teil von hier aus.

Im Dreißigjährigen Krieg und im Zweiten Weltkrieg wurde Magdeburg schwer getroffen und teils völlig verwüstet. Nach 1945 gehörte die Stadt zur Deutschen Demokratischen Republik. Seit 1990 ist sie Hauptstadt von Sachsen-Anhalt und Teil der Bundesrepublik Deutschland. Weil Magdeburg an der Elbe und in der Nähe zwei bedeutender Kanäle liegt, hat es heute einen wichtigen Binnenhafen und ist eine bedeutende Stadt für die Industrie.