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Mainz

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Die Mainzer Altstadt von oben. In der Mitte ist der Mainzer Dom. Die große Kirche ist das wohl bekannteste Wahrzeichen von Mainz.

Mainz ist die Hauptstadt des deutschen Bundeslandes Rheinland-Pfalz. In Mainz leben etwa 200.000 Menschen. Damit gehört die Stadt zu den 40 größten in Deutschland und ist die größte in Rheinland-Pfalz. Mainz liegt am Rhein, direkt gegenüber der Mündung des Mains. Der Rhein ist hier die Grenze zu Hessen.

Mainz wurde von den Römern im 1. Jahrhundert vor Christus gegründet. Der kleine Ort hieß damals Mogontiacum und war vor allem ein befestigtes Lager von römischen Soldaten. Um das Legionslager entstanden bald kleine Siedlungen. So wurde Mogontiacum bald zu einem wichtigen Ort für Handel.

Ab dem 4. Jahrhundert nach Christus wurde Mainz von einem Bischof regiert. Nach der Goldenen Bulle von 1356 durfte dieser Bischof als einer der sieben Kurfürsten den deutschen Kaiser wählen. Im 15. Jahrhundert lebte hier der Erfinder des Buchdrucks, Johannes Gutenberg. In der Neuzeit wurde Mainz eine Zeit lang von Frankreich regiert, kam dann aber bald zum deutschen Hessen zurück. Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte es zur französischen Besatzungszone. Seit 1949 ist Mainz Teil der Bundesrepublik Deutschland und Hauptstadt von Rheinland-Pfalz.

Heute ist Mainz bekannt für die Mainzer Fastnacht, ein Teil des Karneval, der im Rheinland gefeiert wird. Außerdem sitzen hier viele Fernseh- und Radiosender. Der wichtigste ist das Zweite Deutsche Fernsehen, kurz ZDF genannt. Außerdem hat Mainz seit 1946 eine Universität. Sie heißt zu Ehren des wohl bekanntesten Sohnes der Stadt Johannes-Gutenberg-Universität.