Rassismus: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 20. Oktober 2021, 09:41 Uhr

Dies sind Rassisten aus den USA vor etwa hundert Jahren.
Die Leute vom Ku-Klux-Klan waren bekannt für ihre weißen Mäntel und Kapuzen.
Sie haben dunkel-häutige Menschen gedemütigt und getötet.

Rassismus ist eine Art, wie manche Menschen über andere Menschen denken.
Rassisten denken, dass es verschiedene Gruppen von Menschen gibt, sogenannte Rassen.
Oft geht es dabei um die Hautfarbe.
Aber auch Menschen mit einer bestimmten Abstammung oder Religion werden manchmal einer Rasse zugeordnet, wie zum Beispiel die Juden.

Die verschiedenen „Rassen“ sollen auch nicht alle denselben Wert haben.
Gewisse Völker oder Menschen aus diesen Völkern werden dann als dumm, faul, hinter-hältig oder auf eine andere Art schlecht dargestellt.
Für Rassisten ist die eigene Rasse immer die Beste und die Wichtigste.
Menschen anderer Rassen werden nicht mit dem gleichen Respekt behandelt wie Menschen der eigenen Rasse.

In vielen Ländern gab es aufgrund dieser Weltanschauung Bestimmungen, die die einzelnen „Rassen“ trennen.
Zum Teil gibt es das heute noch.
Viele Jahre lang gab es in den USA Restaurants, Kinos und Schulen, in die schwarze und weiße Amerikaner jeweils getrennt gehen mussten.
Die Schulen für schwarze Amerikaner bekamen auch nicht so viel Geld, wie die der weißen Amerikaner.
Deshalb konnten die Kinder auf diesen Schulen nicht so gut lernen.
Dunkelhäutige Angeklagte werden vor Gericht oft anders behandelt.
Dies führte immer wieder zu Demonstrationen wie zum Beispiel der „Black Lives Matter“-Bewegung.
Das bedeutet „Schwarzes Menschen-Leben zählt“ genauso viel, wie das Leben hell-häutiger Menschen.

In Süd-Afrika durften die schwarzen Südafrikaner noch bis 1994 keine Parks betreten.
Sie mussten in der Eisenbahn in eigenen Abteilen fahren oder hatten getrennte Toiletten.
Sie hatten nicht die gleichen Möglichkeiten und Rechte.
Zum Teil durften sie auch nicht immer da wohnen, wo es ihnen gefallen hätte.

Die Aborigines in Australien hatten es ebenfalls sehr schwer.
Die Aborigines lebten schon lange in Australien, bevor Briten ins Land kamen.
Erst seit dem Jahr 1965 dürfen die Aborigines wählen und abstimmen wie die Weißen.
Ein Gesetz, das die Rassen-Diskriminierung verbietet, gab es erst zehn Jahre später.

In vielen Staaten der Welt gelten heutzutage die Menschen-Rechte.
Auch die Vereinten Nationen haben sich für diese Rechte ausgesprochen.
Dazu gehört, dass niemand wegen seiner Sprache, seiner Heimat, seiner Rasse oder seiner Hautfarbe benachteiligt oder bevorzugt werden darf.



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