Reformierte Kirchen: Unterschied zwischen den Versionen

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Reformierte Kirchen sind [[Christentum|christliche]] Kirchen, also Gemeinschaften von Gläubigen. Sie sind meist in der Zeit um 1500 entstanden, genau wie die [[Evangelische Kirche|evangelische Kirche]]. Reformiert heißt, dass man damals versucht hatte, die [[Katholische Kirche|katholische Kirche]] zu erneuern. Mit „Kirche“ meinen die Reformierten ihre [[Gemeinde]] vor Ort.
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[[Datei:Westerkerk Amsterdam 20041002.jpg|mini|In den reformierten Kirchen ist das [[Wort]] [[Dreifaltigkeit|Gottes]] wichtig, also die [[Bibel]].
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<br/>Reformierte Kirchen gibt es vor allem in der [[Schweiz]].]]
  
[[Datei:Westerkerk Amsterdam 20041002.jpg|mini|Die Westerkerk in [[Amsterdam]], in den [[Niederlande]]n, ist eine reformierte Kirche.]]
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Reformierte Kirchen sind [[Christentum|christliche]] [[Kirche]]n.
Die Evangelische Kirche in [[Deutschland]] folgt meist dem, was der Reformator [[Martin Luther]] gesagt hat. Auch reformierte Kirchen nennen sich oft evangelisch. Sie haben aber andere Gründer und Ideengeber, wie [[Johannes Calvin]] und [[Huldrych Zwingli]].
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<br/>Es sind also Gemeinschaften von [[Glaube|Gläubigen]] an einem Ort.
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<br/>Oft nennen sie sich auch Evangelisch-reformierte Kirchen.
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<br/>Sie sind meist in der Zeit um 1500 in der [[Schweiz]] entstanden durch die Predigten von Huldrych Zwingli und Johannes Calvin.
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<br/>Die meisten Kirchen in der Schweiz, die die [[Reformation]] mitgemacht haben, gehören dazu.
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<br/>In [[Deutschland]] sind es viel weniger Leute, ebenso in [[Österreich]].
  
Reformierte gelten als streng. Einige Reformierte, vor allem die Kalvinisten, behaupten: [[Gott]] hat einige besondere [[Mensch]]en auserwählt. Ihnen geht es schon auf Erden gut, und später werden sie als einzige in den [[Himmel]] kommen. Allerdings gibt es in den reformierten Kirchen auch andere Meinungen dazu.
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Reformierte Christen leben heute vor allem in [[Europa]] und in [[Nordamerika]].
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<br/>In Europa sind auch die [[Niederlande]] und [[Schottland]] die wichtigsten Länder.
  
Reformierte Christen leben heute vor allem in [[Europa]] und in [[Nordamerika]]. In Europa sind die [[Schweiz]], die [[Niederlande]] und [[Schottland]] die wichtigsten Länder. In Schottland, wo John Knox der Reformator war, sind die Reformierten sogar in der Mehrheit. In der Evangelischen Kirche Deutschlands sind die meisten Mitglieder Anhänger von Luther. Dort leben es allerdings auch Reformierte.  
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Der Weltbund der Reformierten Kirchen ist ein [[Verein]] solcher Kirchen.
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<br/>In ihm sind über 200 Kirchen Mitglied.
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<br/>Dazu gehören insgesamt 80 [[Million|Millionen]] reformierte Gläubige.
  
Der Weltbund der Reformierten Kirchen ist ein [[Verein]] solcher Kirchen. In ihm sind über 200 Kirchen Mitglied. Der [[Verein]] vertritt insgesamt 80 [[Million|Millionen]] reformierte Gläubige.
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Auch in Deutschland war die Reformation stark.
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<br/>Dort sind die meisten Mitglieder Anhänger von [[Martin Luther]].
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In den reformierten Kirchen ist das [[Wort]] [[Dreifaltigkeit|Gottes]] wichtig.
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<br/>Damit ist in erster Linie die [[Bibel]] gemeint.
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<br/>Dazu kommen die Predigten der [[Pfarrer]], die immer möglichst viel mit der Bibel zu tun haben sollen.
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<br/>Jeder Gläubige versteht die Bibel aber auch selbst und soll deshalb selbst darin lesen.
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Der [[Glaube]] allein führt in den [[Himmel]].
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<br/>[[Jesus]] hat am Kreuz für die Sünden der ganzen Welt gebüßt.
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<br/>Sünden sind die Fehler, die die Menschen Gott gegen-über machen.
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<br/>Wer daran glaubt, wird erlöst und kommt nach dem [[Tod]] in den Himmel.
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<br/>Es gibt kein [[Feuer|FegeFeuer]] nach dem Tod, in dem man gereinigt wird und selbst für seine Sünden büßt.
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<br/>Wer an Jesus glaubt, kommt in den Himmel, die anderen in die [[Hölle]].
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<br/>Es gibt keinen Weg dazwischen.
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Reformierte gelten als streng.
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<br/>Einige Reformierte sagen: [[Dreifaltigkeit|Gott]] hat einige besondere [[Mensch]]en aus-gewählt.
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<br/>Ihnen geht es schon auf Erden gut, und später werden sie als einzige in den Himmel kommen.
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<br/>Allerdings gibt es in den reformierten Kirchen auch andere Meinungen dazu.
  
 
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[[Kategorie:Glaube und Denken]]
 
[[Kategorie:Geschichte]]
 
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Aktuelle Version vom 24. Juni 2022, 17:59 Uhr

In den reformierten Kirchen ist das Wort Gottes wichtig, also die Bibel.
Reformierte Kirchen gibt es vor allem in der Schweiz.

Reformierte Kirchen sind christliche Kirchen.
Es sind also Gemeinschaften von Gläubigen an einem Ort.
Oft nennen sie sich auch Evangelisch-reformierte Kirchen.
Sie sind meist in der Zeit um 1500 in der Schweiz entstanden durch die Predigten von Huldrych Zwingli und Johannes Calvin.
Die meisten Kirchen in der Schweiz, die die Reformation mitgemacht haben, gehören dazu.
In Deutschland sind es viel weniger Leute, ebenso in Österreich.

Reformierte Christen leben heute vor allem in Europa und in Nordamerika.
In Europa sind auch die Niederlande und Schottland die wichtigsten Länder.

Der Weltbund der Reformierten Kirchen ist ein Verein solcher Kirchen.
In ihm sind über 200 Kirchen Mitglied.
Dazu gehören insgesamt 80 Millionen reformierte Gläubige.

Auch in Deutschland war die Reformation stark.
Dort sind die meisten Mitglieder Anhänger von Martin Luther.
Sie versammeln sich in den Evangelischen Kirchen.

In den reformierten Kirchen ist das Wort Gottes wichtig.
Damit ist in erster Linie die Bibel gemeint.
Dazu kommen die Predigten der Pfarrer, die immer möglichst viel mit der Bibel zu tun haben sollen.
Jeder Gläubige versteht die Bibel aber auch selbst und soll deshalb selbst darin lesen.

Der Glaube allein führt in den Himmel.
Jesus hat am Kreuz für die Sünden der ganzen Welt gebüßt.
Sünden sind die Fehler, die die Menschen Gott gegen-über machen.
Wer daran glaubt, wird erlöst und kommt nach dem Tod in den Himmel.
Es gibt kein FegeFeuer nach dem Tod, in dem man gereinigt wird und selbst für seine Sünden büßt.
Wer an Jesus glaubt, kommt in den Himmel, die anderen in die Hölle.
Es gibt keinen Weg dazwischen.

Reformierte gelten als streng.
Einige Reformierte sagen: Gott hat einige besondere Menschen aus-gewählt.
Ihnen geht es schon auf Erden gut, und später werden sie als einzige in den Himmel kommen.
Allerdings gibt es in den reformierten Kirchen auch andere Meinungen dazu.



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