Sexualität: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:PEO-couple in love.svg|mini|Sexualität hat nicht nur damit zu tun, dass man Kinder kriegt, sondern auch mit Zuneigung, Lust und [[Liebe]].]]
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[[Datei:Cynictis penicillata mating1 cropped.jpg|mini|Diese beiden [[Tier]]e wollen ein [[Fortpflanzung|Baby machen]].
Sexualität bedeutet Geschlechtlichkeit oder einfach Geschlecht, also [[Mann|männlich]] oder [[Frau|weiblich]]. Alle [[Mensch]]en oder höheren [[Tiere]] sind so. Die [[Natur]] hat das entwickelt, damit die [[Kind]]er nicht einfach gleich sind wie Mutter oder Vater, sondern damit sie eine Mischung von beiden werden können.
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<br/>Bei den Tieren nennt man das  „Begattung“.]]
  
Sexualität hat viel mit [[Gefühl]]en zu tun. Sie entsteht oft daraus, dass zwei Menschen sich sehr lieben. Ab einem gewissen Alter fühlen sich viele [[Junge]]n plötzlich in einer ganz anderen Art zu [[Mädchen]] hingezogen und umgekehrt. Daraus entsteht oft das Bedürfnis, sich gegenseitig zu umarmen und vielleicht sogar nackt zusammen zu sein.  
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Sexualität hat mit dem zu tun, was bei [[Mann|Männern]] und [[Frau]]en unterschiedlich ist.
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<br/>Sie streicheln sich dort und haben dabei schöne Gefühle.
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<br/>Man nennt das auch kurz einfach „Sex“.
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<br/>Manche Leute nennen es auch „[[Liebe]] machen“.
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<br/>Aber eigentlich ist es mehr.
  
Erotik bedeutet, dass zwei Menschen sich zueinander hingezogen fühlen. Es geht also um ein Kribbeln zwischen zwei Menschen. Ein Mensch kann auf einen anderen aber nicht nur erotisch wirken, indem er sich nur leicht bekleidet zeigt. Auch der Ausdruck seines Gesichts oder wie er sich bewegt, kann auf einen anderen Menschen anziehend wirken, also erotisch sein.  
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Alle [[Säugetier]]e machen den Sex eigentlich gleich:
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<br/>Das Männchen gleitet mit seinem steifen [[Geschlechtsorgan|Penis]] in die [[Geschlechtsorgan|Scheide]] der Frau.
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<br/>Dann strömen seine Samen-Zellen in ihren [[Bauch]] hinein.
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<br/>Wenn dort eine Ei-Zelle bereit ist, kann daraus ein [[Kind]] entstehen.
  
Sexuelle [[Fortpflanzung]] ist geschlechtliche Fortpflanzung. Das gibt es nicht nur bei Menschen und Tieren, sondern viel länger schon bei [[Pflanzen]]. Auch die meisten Tiere pflanzen sich geschlechtlich fort. Ausgenommen sind ganz einfache Arten, die beispielsweise bloß aus einer einzigen [[Zelle]] bestehen.
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Es können auch mehrere Kinder werden.
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<br/>Das ist bei den meisten Tieren so.
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<br/>Die [[Natur]] will, dass sich alle Lebe-Wesen vermehren.
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<br/>Sie sollen sich also [[Fortpflanzung|fort-pflanzen]].
  
==Wie geht Sexualität bei Pflanzen?==
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Auch bei den [[Pflanze]]n gibt es eine Art von Sexualität.
[[Datei:Tulpe nahaufnahme mk.jpg|mini|Die Geschlechtsorgane der Pflanzen heißen [[Blüte]]n.]]
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<br/>Dazu braucht es [[Blüte]]n.
Bei den Pflanzen heißen die Geschlechtsteile [[Blüte]]n. Der weibliche Teil heißt die Narbe. Die [[Mann|männlich]]en Teile sind die Staubfäden. Auf ihnen sitzen die Pollen. Ein [[Insekt]], beispielsweise eine [[Biene]], trägt die Pollen auf die Narbe. Manchmal erledigt das auch ganz einfach der [[Wind]]. Man nennt dies: Bestäubung. Die Pollen bewegen sich dann ins Innere der Blüte und vereinigen sich dort mit den weiblichen Teilen. So entsteht ein Same. Wenn er reif ist und in geeignete Erde fällt, wächst daraus eine neue Pflanze.
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<br/>Die Pollen-Körner sind der männliche Teil.
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<br/>Der Stempel ist der weibliche Teil.
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<br/>Meist trägt ein [[Insekt]] den Pollen auf den Stempel.
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<br/>Oft macht das eine [[Biene]].  
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<br/>Manchmal erledigt das auch ganz einfach der [[Wind]].  
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<br/>Man nennt dies „Bestäubung“.  
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<br/>So entsteht ein Same.  
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<br/>Wenn er reif ist und in geeignete [[Erde (Boden)|Erde]] fällt, wächst daraus eine neue Pflanze.
  
Es gibt auch Pflanzen, die sich ungeschlechtlich vermehren. Die [[Erdbeere]] lässt Triebe zur Seite wachsen. Falls diese auf eine gute [[Erdboden|Erde]] zu liegen kommen, entwickeln sich daran [[Wurzel]]n. Daraus wird dann eine eigene Erdbeerpflanze.
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{{Entwurf}}
 
 
[[Kartoffel]]n machen es ähnlich: Wenn der [[Bauer]] eine Kartoffel in die Erde pflanzt, wachsen daraus Wurzeln und daraus wieder Kartoffeln. Also wie bei der [[Erdbeere]], nur unterirdisch. Man kann dann den Großteil der Kartoffeln essen und einen kleinen Teil wieder zum aussäen brauchen.
 
 
 
Es gibt aber auch ganz einfache Pflanzen. Die sind winzig klein und bestehen nur aus einer einzigen Zelle. Diese Zelle teilt sich, und so sind aus einer Pflanze zwei geworden.
 
 
 
Der Nachteil dieser ungeschlechtlichen Fortpflanzungen ist, dass die Kinder fast genau gleich sind wie ihr Elternteil, denn sie haben ja nur einen einzigen. Deshalb hat die geschlechtliche Fortpflanzung zu komplizierteren Lebewesen geführt.
 
 
 
==Wie geht Sexualität bei Tieren?==
 
[[Datei:Cynictis penicillata mating1 cropped.jpg|mini|Sex bei [[Säugetiere]]n heißt Begattung.]]
 
Alle höheren [[Tierarten]] vermehren sich geschlechtlich. Das ist eine Handlung aus dem [[Instinkt]] heraus. Das heißt: Die Tiere müssen es nicht lernen, sie können es einfach.
 
 
 
Es braucht dazu ein Männchen und ein Weibchen. Das Männchen trägt die Spermien in sich, die es für die Befruchtung braucht. Im Weibchen wachsen Eizellen heran. Meistens wird nur eine aufs Mal reif.
 
 
 
Wenn ein Männchen und ein Weibchen von [[Säugetiere]]n zusammenkommen, um ein Kind zu machen, nennt man das: die Begattung. Das Weibchen lässt dies nur zu, wenn es spürt, dass es gerade eine reife Eizelle in sich trägt. Das Weibchen stellt sich dann hin und das Männchen steigt von hinten auf das Weibchen. Das Männchen gleitet mit dem Penis in ihre Vagina und bewegt sich darin vor und zurück, bis seine Samenzellen herausströmen. In den meisten Fällen wird das Weibchen dadurch trächtig. Das kommt vom [[Verb]] „tragen“ und bedeutet, dass sie bald ein Baby in sich tragen wird.
 
 
 
Bei manchen [[Tierarten]] findet die Begattung außerhalb des [[Körper]]s statt. Man nennt das dann: Besamung. So ist es bei vielen [[Fische|Fischen]]: Die Eizellen des Weibchens und die Spermien des Männchens treffen im [[Wasser]] aufeinander. Dort vereinigen und entwickeln sie sich.
 
 
 
==Wie geht Sexualität bei Menschen?==
 
[[Datei:Love in Wiesbaden (colour).jpg|mini|Sexualität bei Menschen hat sehr verschiedene Formen.]]
 
Rein körperlich gesehen geht Sex bei Menschen genau so wie bei allen Säugetieren. Der Mensch ist wissenschaftlich gesehen auch ein Säugetier. Bei den Menschen spricht man aber nicht von Begattung, sondern von Geschlechtsverkehr. Dabei gleitet der Mann mit dem steifen Penis in die Vagina der [[Frau]] und bewegt ihn vor und zurück oder hin und her. Nach einer Weile strömt seine Samenflüssigkeit heraus, und er erreicht dabei ein Lustgefühl. Im Idealfall erreicht die Frau ein solches Lustgefühl auch.
 
 
 
Es gibt aber wichtige Unterschiede zur Begattung bei den Tieren: Menschen machen Sex nicht immer einfach nur aus dem Instinkt heraus. Sie wollen auch meistens gar kein Kind dabei machen. Sie haben Freude am Sex, oder sie lieben sich so sehr, dass sie diese tiefste Vereinigung miteinander suchen. Sie lassen Sex auch nicht nur zu, wenn es ein Kind geben könnte, sondern auch dann, wenn bei der Frau gar keine Eizelle bereit ist.
 
 
 
Viele Menschen machen auch Sex für sich allein. Ein Mädchen oder eine Frau kann ihre Vulva streicheln und so das wunderschöne, starke Gefühl erreichen, das man Orgasmus nennt. Auch bei Jungen und Männern geht das. Bei älteren Jungen und bei Männern wird der Orgasmus von einem Samenerguss begleitet. Das heißt, die Samenflüssigkeit strömt plötzlich aus dem Penis heraus, dort, wo auch der [[Urin]] herauskommt.
 
 
 
Es gibt auch Menschen, die mögen Sex lieber mit dem gleichen Geschlecht, also eine Frau mit einer Frau oder ein Mann mit einem Mann. Man nennt das: [[Homosexualität]]. Dabei kann es zu keinem Geschlechtsverkehr kommen wie zwischen Mann und Frau, aber einen Orgasmus können beide trotzdem haben.
 
 
 
==Worauf muss man bei der Sexualität achtgeben?==
 
[[Datei:Kondom.jpg|mini|Ein Kondom kann eine [[Schwangerschaft]] und die Übertragung von [[Krankheit]]en verhindern. Es ist hauchdünn und wird über den Penis gerollt.]]
 
Im Grunde genommen ist erlaubt, was beiden gefällt. Es gibt aber beispielsweise Grenzen durch das [[Gesetz]]: Kein Mensch darf zum Sex gezwungen werden. Auch Sex zwischen Erwachsenen und Kindern ist in den meisten Ländern verboten. Wenn ein Erwachsener mit einem Kind zu weit geht, dann soll es unbedingt mit seinen Eltern, einer Lehrperson oder mit einer guten [[Freundschaft|Freund]]in oder mit einem guten [[Freundschaft|Freund]] darüber sprechen.
 
 
 
Wichtig beim Sex ist es auch, eine unerwünschte [[Schwangerschaft]] zu vermeiden. Dies geht beispielsweise, indem die Frau täglich eine bestimmte Pille einnimmt. Die muss sie sich jedoch vom [[Arzt]] verschreiben lassen. Der Mann kann sich auch eine dünne Gummihaut über den Penis ziehen. Man nennt das „Kondom“ oder „Präservativ“. Damit verhindert man auch die Übertragung vieler Krankheiten.
 
 
 
==Wie verdienen manche Menschen mit Sex Geld?==
 
Es gibt Menschen die sich prostituieren. Sie betreiben also Prostitution. Die [[Silbe]] „pro“ ist [[Griechische Sprache|Griechisch]] und bedeutet „verkaufen“. Da „verkaufen“ also Menschen ihren [[Körper]]. Sie lassen also Sex mit sich machen und bekommen dafür [[Geld]].
 
 
 
Nicht alle Menschen finden das gut. In manchen Ländern ist es auch verboten und wird dann zum Teil versteckt gemacht. Die Prostituierten machen das auch nicht alle freiwillig. Manche werden dazu gezwungen und müssen auch einen großen Teil des erhaltenen Geldes abgeben. Menschen, die andere zur Prostitution zwingen und ihnen das Geld abnehmen, nennt man Zuhälter.
 
 
 
Pornografie ist eine sexuelle Darstellung. Leicht bekleidete oder sogar nackte Menschen lassen dabei [[Foto]]s von sich machen oder auch [[Film]]e. Sie verdienen damit ebenfalls Geld. Die Silbe „por“ bedeutet dasselbe wie die Silbe „pro“. Auch bei der Pornografie wird also etwas verkauft.
 
 
 
 
 
{{Artikel}}  
 
[[Kategorie:Körper und Gesundheit]]
 
[[Kategorie:Tiere und Natur]]
 

Version vom 26. Februar 2020, 18:54 Uhr

Diese beiden Tiere wollen ein Baby machen.
Bei den Tieren nennt man das „Begattung“.

Sexualität hat mit dem zu tun, was bei Männern und Frauen unterschiedlich ist.
Sie streicheln sich dort und haben dabei schöne Gefühle.
Man nennt das auch kurz einfach „Sex“.
Manche Leute nennen es auch „Liebe machen“.
Aber eigentlich ist es mehr.

Alle Säugetiere machen den Sex eigentlich gleich:
Das Männchen gleitet mit seinem steifen Penis in die Scheide der Frau.
Dann strömen seine Samen-Zellen in ihren Bauch hinein.
Wenn dort eine Ei-Zelle bereit ist, kann daraus ein Kind entstehen.

Es können auch mehrere Kinder werden.
Das ist bei den meisten Tieren so.
Die Natur will, dass sich alle Lebe-Wesen vermehren.
Sie sollen sich also fort-pflanzen.

Auch bei den Pflanzen gibt es eine Art von Sexualität.
Dazu braucht es Blüten.
Die Pollen-Körner sind der männliche Teil.
Der Stempel ist der weibliche Teil.
Meist trägt ein Insekt den Pollen auf den Stempel.
Oft macht das eine Biene.
Manchmal erledigt das auch ganz einfach der Wind.
Man nennt dies „Bestäubung“.
So entsteht ein Same.
Wenn er reif ist und in geeignete Erde fällt, wächst daraus eine neue Pflanze.



Der Text zu „Sexualität“ ist noch ein Entwurf. Er entsteht also gerade noch.