Wiese

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Eine große Wiese mit Heuballen
Gräser und Wiesenkräuter auf einer Feuchtwiese

Eine Wiese ist eine Grünfläche, auf der Gräser und Kräuter wachsen. Je nachdem, wie der Boden beschaffen ist und welches Klima in der Umgebung der Wiese herrscht, können Wiesen sehr unterschiedlich bewachsen und von verschiedenen Tieren bewohnt sein: Es gibt üppige Feuchtwiesen mit vielen Kräutern in Flußtälern und an Seen, aber auch spärlich bewachsene Magerrasen an sonnigen und trockenen Berghängen.

Welche Pflanzen und Tiere findet man auf Wiesen?

Wiesen bieten vielen Tier- und Pflanzenarten eine Heimat: Auf und unter Wiesen leben viele Würmer, Insekten und kleine Insektenfresser wie Mäuse oder Maulwürfe. Große Vögel wie Störche nutzen Wiesen für die Nahrungssuche. Kleine Vögel wie die Feldlerche, die sich im Gras verstecken können, bauen dort auch ihre Nester, nutzen Wiesen also als Brutplatz.

Welche Gräser und Kräuter auf Wiesen wachsen, hängt davon ab, wie feucht oder trocken, warm oder kalt und sonnig oder schattig die Wiese liegt. Außerdem ist es wichtig, wie viele Nährstoffe es im Boden gibt, und wie gut der Boden Wasser und Nährstoffe speichern kann. Zu den häufigsten und bekanntesten Wiesenkräutern in Europa zählen Gänseblümchen, Löwenzahn, Wiesen-Schaumkraut, Schafgarbe und Hahnenfuß.

Wozu nutzt der Mensch Wiesen?

Wiesen werden schon seit Jahrtausenden von Menschen geschaffen und durch regelmäßiges Mähen erhalten. Das gemähte Gras eignet sich gut als Tierfutter für Kühe, Schafe oder Ziegen. Damit die Tiere auch im Winter Futter haben, wird es oft haltbar gemacht (zum Beispiel zu Heu getrocknet) und für später aufbewahrt.

Wiesen werden aber nicht nur in der Landwirtschaft als Futterquelle genutzt. Sie werden auch als Liege- und Erholungsfläche in Parks angelegt, oder als Spielplatz für Sportarten wie Fußball oder Golf. Wird die Grünfläche nicht gemäht, sondern von grasenden Tieren genutzt, nennt man sie „Weide“.