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Kamera: Unterschied zwischen den Versionen

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Eine Kamera ist ein Gerät, um [[Foto]]s oder [[Video]]s zu machen. Mit so einem Instrument fängt man [[Licht]] ein: Die [[Sonne]] oder eine Lampe strahlt Licht aus, das auf einen Gegenstand fällt. Dieses Licht wird reflektiert, zurückgeworfen. Kommt dieses Licht in eine Kamera, entsteht dort ein Bild.
<br/>Das war noch vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].]]


Früher lag in einer Kamera ein leerer Plastikstreifen. Auf diesem Streifen bildete sich das Bild ab. Aus dem Plastikstreifen konnte man dann die richtigen Fotos machen. Dies nannte man „analoge" Kamera. In den modernen Kameras befindet sich kein Filmstreifen. Das Bild wird elektronisch abgespeichert. Diese nennt man „digitale" Kameras oder "Digitalkameras".
Eine Kamera ist ein Gerät, um [[Foto]]s oder [[Video]]s zu machen.
<br/>Man fängt damit [[Licht]]-Strahlen ein:
<br/>Die [[Sonne]] oder eine Lampe strahlt Licht aus.
<br/>Das fällt auf einen Gegenstand und wird zurück-geworfen.
<br/>Kommt dieses Licht in eine Kamera, entsteht dort ein Bild.


Wenn man mit der Kamera stillstehende Bilder macht, ist es eine Fotokamera oder ein Fotoapparat. Wenn man mit ihr Videos macht, also Bilder, die sich bewegen, sagt man Filmkamera oder Videokamera. Allerdings gibt es heute auch viele Fotoapparate, mit denen man auch Videos filmen kann.
Früher lag in einer Kamera ein leerer [[Plastik]]-Streifen.
<br/>Auf diesem Streifen bildete sich das Bild ab.
<br/>Aus dem Plastik-Streifen konnte man dann die richtigen Fotos machen.
<br/>Dies nannte man „analoge" Kamera.


Das [[Wort]] Kamera kommt aus der [[Italienische Sprache|italienischen Sprache]]: „camera“ bedeutet Kammer oder Zimmer. Die ersten Kameras waren auch tatsächlich nicht viel mehr als eine Kiste mit einem Loch in der Wand. Heute würde man so eine Kiste eine Lochkamera nennen.
In den modernen Kameras befindet sich kein Film-Streifen.
<br/>Das Bild wird elektronisch abgespeichert.
<br/>Diese nennt man „digitale" Kameras oder „Digital-Kameras“.


== Wie funktionierte ein herkömmlicher, also ein analoger Fotoapparat?==
Wenn man mit der Kamera still stehende Bilder macht, ist es eine Foto-Kamera oder ein Foto-Apparat.
[[Datei:Minolta XG-M 4.jpg|mini|Eine Minolta-Kamera aus dem Jahr 1981, von oben. Rechts auf dem Bild sieht man eine runde Scheibe. Man hat sie gedreht, um den Film eine Stelle weiter zu spulen.]]
<br/>Wenn man mit ihr Videos macht, also Bilder, die sich bewegen, sagt man Film-Kamera oder Video-Kamera.
In der Kiste war auf der einen Seite [[Glas]] oder Karton mit einer Schicht, die lichtempfindlich ist. Auf der anderen Seite war ein einfaches Loch. Wenn man Licht durch das Loch auf die lichtempfindliche Schicht hat scheinen lassen, wurde die Schicht belichtet.  
<br/>Allerdings gibt es heute auch viele Foto-Apparate, mit denen man auch Videos filmen kann.
<br/>Mit einem [[Smartphone|Smart-Phone]] kann man ebenfalls Fotos oder Videos aufnehmen.


Ganz früher war die lichtempfindliche Schicht eine Platte, später ein leerer Filmstreifen. Je nach dem, wie viel Licht auf eine Stelle kam, desto heller oder dunkler wurde sie. Man erhielt ein Schwarz-Weiß-Bild.
Das [[Wort]] Kamera kommt aus der italienischen [[Sprache]]:
<br/>„Camera“ bedeutet Kammer oder Zimmer.
<br/>Die ersten Kameras waren auch tatsächlich nicht viel mehr als eine Kiste, mit einem Loch in der Wand.
<br/>Heute würde man so eine Kiste eine Loch-Kamera nennen.


Auch heute funktionieren die analogen Kameras noch so. Sie wurden allerdings immer besser und komplizierter. Man konnte das Loch kleiner und größer machen, und es erhielt eine mechanische Klappe. So konnte man einfacher einstellen, wie viel Licht in die Kamera kommt. Mit vielen Linsen aus [[Glas]] vor der Kamera ging das noch besser. Man nennt diese Linsen ein Objektiv. Damit lassen sich Dinge, die weit weg sind, auch größer erscheinen. Die Kameras wurden auch kleiner, so dass man sie leicht mitnehmen konnte.
Vor allem wurden die Filme besser. Das sind die Kartonstreifen oder Plastikstreifen mit der lichtempfindlichen Schicht. Mit besseren Filmen konnte man auch Fotos machen, wenn es nicht so hell war. Man hat schließlich auch Farbfilme erfunden, damit die Fotos nicht nur Schwarz, Weiß und graue Töne zeigen.
== Wie funktioniert eine analoge Filmkamera?==
Eine Filmkamera funktioniert eigentlich nicht anders als ein Fotoapparat. Aber man will viele, viele Bilder hintereinander machen. Jedes Bild ist ein kleines bisschen anders. Wenn man die Bilder hintereinander ablaufen lässt, erkennt man, ob und wie sich etwas bewegt.
Die ersten Filmkameras wurden etwa im Jahr 1890 erfunden. In so einer Kamera wurde ein Filmstreifen schnell vor dem Kameraloch bewegt und dabei immer wieder belichtet. Es waren also sehr viele Fotos hintereinander. Unsere [[Auge]]n können das nicht erkennen und wir meinen deshalb bloss, es sei wirklich ein Film. Wenn man ihn langsam ablaufen lässt, läuft er sehr ruckelig.
Bei den ersten Filmkameras musste man den Filmstreifen noch mit der [[Hand]] weiterdrehen. Später hatte die Kamera einen kleinen [[Motor]] dafür. Außerdem wurden bessere und längere Filmstreifen entwickelt: Je länger so ein Streifen, desto länger kann man damit aufnehmen.
== Was sind digitale Kameras?==
[[Datei:Canon R6 und RF 85 2,0-8067.jpg|mini|Das ist eine moderne Digitalkamera, die Canon R6. Eine solche teure Kamera kaufen sich Menschen, für die das Fotografieren der Beruf ist, oder die sich ein solches Hobby leisten wollen.]]
Seit den Jahren nach 1990 kann man Kameras kaufen, die digital funktionieren. Sie brauchen keinen Filmstreifen mehr, sondern haben einen Sensor. Wenn Licht durch das Loch auf den Sensor fällt, wird das Bild aufgenommen und elektronisch abgespeichert. Man erhält so eine Datei, die ein [[Computer]] [[lesen]] kann. Wenn man ein Video aufnehmen will, funktioniert das ganz ähnlich, mit vielen Bildern hintereinander.
Dadurch ist es heute viel einfacher und billiger, Fotos und Videos zu machen. Die Dateien werden auf kleinen Karten abgespeichert, die im Laufe der Jahre immer billiger wurden. Digitale Kameras sind viel günstiger als in der Anfangszeit.
Normalerweise sind auch in [[Smartphone]]s und Tablet-Computer eine Kamera eingebaut. Sie haben zwar einen kleinen Sensor. Doch dank Software werden die Fotos automatisch so verbessert, dass sie fast so gut wie die Fotos aus „echten“ Kameras aussehen. Darum kauft kaum noch jemand die einfachen, billigen Kameras für die Hosentasche.
== Worin unterscheiden sich schlechtere und bessere digitale Kameras? ==
Bei Kameras ist es wichtig, wie groß der Sensor ist. Mit großen Sensoren kann man das Licht besser einfangen, die Bilder enthalten mehr [[Information]]en. Das ist vor allem wichtig, wenn man Fotos am Abend oder in Gebäuden machen will: Dort ist wenig Licht, aber gute Kameras mit großen Sensoren können immer noch gute Fotos machen.
Außerdem unterscheidet man Kameras danach, ob man das Objektiv wechseln kann. Das Licht geht erst durch das Objektiv, das ist ein Gehäuse mit Linsen, und dann erst auf den Sensor. Mit manchen Objektiven kann man zum Beispiel sehr weit sehen. Andere lassen viel Licht hinein.
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File:My Yashica T4 (4205988566).jpg|Diese Yashica war noch eine analoge Kompaktkamera.
File:Ixus-p1010136.jpg|Eine Canon Ixus aus dem Jahr 2000. Auf der Rückseite sieht man den noch kleinen Bildschirm.
File:Fujifilm X-T30 27 Mar 2019e.jpg|Fuji-Kameras sollen oft aussehen wie Kameras von früher. Man sieht hier aber in der Mitte den dunklen Sensor.
File:Tapiokamera.jpg|Ein [[Smartphone]], das iPhone von [[Apple]]. Hier auf der Rückseite sieht man drei verschiedene Objektive und ein kleines Licht.
File:DowntownLA.jpg|Dieses Foto wurde mit einem besonderen Objektiv aufgenommen. Dadurch sieht alles so verzerrt aus.
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[[Kategorie:Wissenschaft und Technik]]

Aktuelle Version vom 23. November 2022, 19:31 Uhr

Eine Foto-Kamera aus dem Jahr 1935
Das war noch vor dem Zweiten Weltkrieg.

Eine Kamera ist ein Gerät, um Fotos oder Videos zu machen.
Man fängt damit Licht-Strahlen ein:
Die Sonne oder eine Lampe strahlt Licht aus.
Das fällt auf einen Gegenstand und wird zurück-geworfen.
Kommt dieses Licht in eine Kamera, entsteht dort ein Bild.

Früher lag in einer Kamera ein leerer Plastik-Streifen.
Auf diesem Streifen bildete sich das Bild ab.
Aus dem Plastik-Streifen konnte man dann die richtigen Fotos machen.
Dies nannte man „analoge" Kamera.

In den modernen Kameras befindet sich kein Film-Streifen.
Das Bild wird elektronisch abgespeichert.
Diese nennt man „digitale" Kameras oder „Digital-Kameras“.

Wenn man mit der Kamera still stehende Bilder macht, ist es eine Foto-Kamera oder ein Foto-Apparat.
Wenn man mit ihr Videos macht, also Bilder, die sich bewegen, sagt man Film-Kamera oder Video-Kamera.
Allerdings gibt es heute auch viele Foto-Apparate, mit denen man auch Videos filmen kann.
Mit einem Smart-Phone kann man ebenfalls Fotos oder Videos aufnehmen.

Das Wort Kamera kommt aus der italienischen Sprache:
„Camera“ bedeutet Kammer oder Zimmer.
Die ersten Kameras waren auch tatsächlich nicht viel mehr als eine Kiste, mit einem Loch in der Wand.
Heute würde man so eine Kiste eine Loch-Kamera nennen.



Mehr über „Kamera“ findest du auch im Kinder-Lexikon Klexikon und bei der Such-Maschine Frag Finn.

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