Ballade

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Carl Loewe hat die Ballade als Musik-Stück bekannt gemacht.

Eine Ballade ist eine Art Gedicht.
Das Wort stammt aus dem Süden von Frankreich.
Gemeint war damit ein Lied zum Tanzen.
Im Deutschen meint man hingegen ein Gedicht, das etwas erzählt.
Oft sagen mehrere Leute etwas in der Ballade, so dass auch ein Gespräch entsteht.

Um das Jahr 1500 waren die Dichter der Balladen meist noch unbekannt.
Später haben berühmte Schrift-Steller wie Goethe solche Gedichte verfasst.
Eine bekannte Ballade von Goethe ist der „Erlkönig‟.
Sie gehört zu den natur-magischen Balladen:
Eine unheimliche Gestalt aus der Natur, ein Zauber-Wesen, spricht zu einem Menschen und tut ihm sogar etwas an.

Im 19. Jahrhundert haben Komponisten zu bekannten Balladen Musik geschrieben.
Goethes Ballade vom „Erlkönig‟ hat von Franz Schubert eine Melodie bekommen.
Oft spielt man die Musik auf dem Klavier.
Aber auch in Opern finden sich erzählende Lieder.
Auch in der Musik von heute gibt es Balladen.
Sie sind oft traurig und werden langsam gespielt.



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