Adjektiv

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In der Schule lernt man auch die verschiedenen Arten von Wörtern kennen.

Das Adjektiv ist eine Wortart.
Das Adjektiv nennt man auch Eigenschafts-Wort oder Bei-Wort.
Es beschreibt, wie ein Mensch ist, ein Tier oder ein Ding.
Deshalb nennt man es auch Wie-Wort.
Das Adjektiv steht in der deutschen Sprache vor einem Nomen.
Ein Nomen nennt man auch Haupt-Wort oder Substantiv.

Ein Satz als Beispiel:
Der helle Stern leuchtet am Himmel.
„Helle” ist ein Adjektiv.
„Stern” ist ein Nomen.

Das Adjektiv verändert sich mit dem Nomen.
Wir sagen:
„Der helle Stern” oder „ein heller Stern”.
„Die helle Lampe” oder „eine helle Lampe”.
„Das helle Kleid” oder „ein helles Kleid”.

Zu vielen Adjektiven findet man das Gegenteil:
hell – dunkel
sauber – schmutzig
nass – trocken

Zu anderen Adjektiven findet man kein Gegen-Teil.
Beispiele sind grau, golden, spanisch und einige andere.

Vom Adjektiv kann man Steigerungs-Formen bilden:
Dies ist ein „langer” Film.
Jener ist ein noch „längerer“ Film.
Aber der dritte ist der „längste“ Film.

Es ist recht schwierig, zwischen Adjektiv und Adverb zu unterscheiden.
Es kommt drauf an, wie und wo es im Satz steht.
Im Satz „Ich habe einen drolligen Hund bekommen“ ist „drollig“ ein Adjektiv, weil es zum Nomen „Hund“ gehört.
Wenn man aber sagt: „Der Hund spielt drollig“, dann ist „drollig“ ein Adverb, weil es zum Verb „spielt“ gehört.
Weil diese Unterscheidung so schwierig ist, macht man sie in den ersten Schul-Jahren meist gar nicht.
Man nennt beides Eigenschaftswort.
Dies kann sowohl ein Adjektiv als auch ein Adverb sein.



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