Nomen

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Das Nomen verändert sich: der Baum in der Einzahl, die Bäume in der Mehrzahl.

Das Nomen ist eine Wortart.
Man nennt es auf Deutsch auch Haupt-Wort, Ding-Wort oder Namen-Wort.
Es gibt nämlich den Dingen einen Namen.
Auf Latein heißt es auch „Substantiv“.

Das Nomen ist nach dem Verb die wichtigste Wortart, wenn man einen Satz bildet.
Im Satz „Eva schreibt eine Geschichte“ stecken zwei Nomen:
„Eva“ und „Geschichte“.

Nomen sind männlich, weiblich oder sächlich.
Der „Mond“ ist männlich.
Die „Sonne“ ist weiblich.
Das „Wasser“ ist sächlich.
In anderen Sprachen kann das auch anders sein.

Nomen stehen auch in einer Zahl:
Ein-Zahl oder Mehr-Zahl.
Der „Polizist“ ist ein einzelner, also Einzahl.
Die „Polizisten“ sind mehrere, also Mehrzahl.

Bei einigen Nomen hört man diesen Unterschied nicht.
Beispiele sind:
der Keller – die Keller
das Fenster – die Fenster.

Manchmal bekommt die Mehrzahl zwei Punkte oder Striche auf einem Buchstaben:
die Nuss – die Nüsse
die Maus – die Mäuse
das Haus – die Häuser
Solche Buchstaben nennt man Umlaute.

Nomen stehen auch in einer Fall-Form:
Werfall, Wesfall, Wemfall, Wenfall.
Auf Latein: Nominativ, Genitiv, Dativ, Akkusativ.
Man sagt:
Das ist „der Mann“.
Das ist die Jacke „des Mannes“.
Er hilft „dem Mann“.
Er sieht „den Mann“.
Das Nomen verändert sich also nicht in jedem Fall.



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