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Dalai Lama

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Tenzin Gyatso ist der 14. Dalai Lama.

Der Dalai Lama ist so etwas wie der Chef für die Buddhisten in Tibet.
Tibet ist ein Teil von China, ganz im Norden und im Gebirge.

Der Dalai Lama ist für diese Menschen so etwas wie der Papst für die Christen.
Dalai Lama ist ein Titel und bedeutet soviel wie „Meer der Gelehrsamkeit“.
Der Dalai Lama gilt als heiliges Wesen, das eigentlich erlöst ist.
Er will aber aus Mitgefühl anderen Wesen helfen.

Ein Dalai Lama wird nicht gewählt.
Er gilt als Wieder-Geburt seines Vorgängers.
Ist ein Dalai Lama gestorben, achten die tibetischen Mönche auf besondere Anzeichen.
Dann ziehen Mönche los und suchen nach einem Jungen, der der neue Dalai Lama werden soll.

Heute ist Tenzin Gyatso Dalai Lama.
Er ist der vier-zehnte Dalai Lama.

Die Chinesen herrschen über die Tibeter.
Dabei gehören die Tibeter auch zu China.
Die chinesische Regierung mag deshalb den Dalai Lama nicht.

Im Jahr 1959 floh Tenzin Gyatso aus dem Land und kann seitdem nicht mehr zurück.
Die Chinesen würden ihn sofort verhaften.

Tenzin Gyatso hat viele Freunde im Ausland.
Wenn er nach Europa oder in andere Länder reist, wird er meistens begeistert empfangen.
Das ärgert die chinesische Regierung.
Im Jahr 1989 erhielt Tenzin Gyatso den Nobel-Preis für Frieden, weil er immer freundlich blieb.



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