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Dreißigjähriger Krieg

Aus MiniKlexikon - das Kinderlexikon für Leseanfänger
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Mit solchen Waffen und in solchen Kleidern kämpften die Söldner.
Einige kämpften noch mit Spießen.
Andere hatten schon ein Gewehr.

Der Dreißig-Jährige Krieg war ein Krieg in Europa.
Er dauerte von 1618 bis 1648.
Er fand vor allem in Deutschland statt.
Deutschland bestand damals aus vielen großen und kleinen Ländern.
So wurde daraus ein Krieg.

Der Krieg begann mit einem Streit in der Stadt Prag.
Protestanten warfen dabei die Vertreter des katholischen Kaisers aus einem Fenster der Burg.
Das nennt man heute den Prager Fenster-Sturz.
Der Kaiser wollte sich dies nicht gefallen lassen.
So begann der Krieg.

Immer mehr Länder mischten sich ein.
Zum einen wollten einige Länder größer und mächtiger werden.
Die einen wollten aber auch den Katholiken helfen.
Die anderen wollten den Protestanten helfen.

Die fremden Soldaten nannte man Söldner.
Sie arbeiteten für Sold, also für Geld.
Wenn sie keinen Lohn bekamen, plünderten sie die Dörfer aus.
Sie nahmen den Leuten alles weg, was sie selbst brauchten.
Viele Frauen, Kinder und alte Menschen verhungerten dann.
Deshalb war der Krieg besonders grausam.

Neuerdings gab es auch Gewehre und Kanonen.
Dadurch starben viel mehr Soldaten als in früheren Kriegen.
Aber beide Seiten blieben immer etwa gleich stark.
Deshalb dauerte der Krieg so lange an.

Nach 30 Jahren hörte der Krieg endlich auf.
Man beschloss den „West-Fälischen Frieden“.
Deutschland verlor viele Gebiete an andere Länder.



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