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Eisbär

Aus MiniKlexikon - das Kinderlexikon für Leseanfänger
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Ein Eisbär auf einer Eis-Scholle

Der Eisbär ist ein Säugetier.
Man nennt ihn auch Polar-Bär.
Er ist ein besonderer Bär.
Der Eisbär ist das größte aller Raubtiere auf dem Land.
Eisbären gibt es nur in der Arktis.
Dort kommen sie ziemlich nahe an den Nordpol heran.

Ein Eisbär kann über zwei und einen halben Meter lang werden.
Wenn ein Eisbär sich aufrichtet, ist er viel höher als ein Mensch.
Eisbären nur einen kurzen Stummel-Schwanz wie alle Bären.

Nur der Mensch mit seinen Waffen kann dem Eisbär gefährlich werden.
Andere Tiere können das nicht.
Trotzdem gibt es immer weniger Eisbären.
Das liegt daran, dass es immer wärmer wird auf der Welt.
Dadurch schmilzt das Eis in der Arktis immer mehr ab.
Für die Eisbären wird es deshalb immer schwieriger, herum zu wandern und ihre Nahrung zu finden.

Auf der Suche nach Essen können Eisbären sehr weite Strecken laufen.
Sie können auch sehr weit ohne Pause schwimmen.
Ihr Fell ist dicht und lässt das Wasser nicht eindringen.

Am liebsten fressen die Eisbären Seehunde und andere Robben.
Außerdem fressen sie ab und zu kleinere Wale, Fische und auch Vögel.
Sie mögen auch Säugetiere, wie zum Beispiel den Schnee-Hasen.
Als Alles-Fresser mögen sie auch Beeren und Gräser.

Eisbären sind Einzel-Gänger.
Sie leben also meistens allein.
Eine Eisbären-Mutter bekommt meistens zwei Junge aufs Mal.
Die bleiben zwei Jahre lang bei der Mutter und trinken ihre Milch.
Das Leben ist aber so hart, dass viele Babys früh sterben.



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