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Gewissen

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Dieses Bild hat ein Maler zum Thema „Gewissen“ gezeichnet.
Das Auge bedeutet, dass man die Blicke von Gott oder von anderen Menschen fürchtet.

Beim Gewissen geht es darum, ob wir das Richtige oder das Falsche tun.
Wer ein schlechtes Gewissen hat, weiß:
Ich habe etwas gemacht, das falsch ist.

Im Deutschen verwenden wir das Wort vor allem seit Martin Luther.
Luther lebte um das Jahr 1500 und war ein Reformator.
Für ihn war es wichtig, dass man dem eigenen Gewissen folgt.
Man sollte nicht einfach tun, was die Kirche sagt.

In der Demokratie soll jeder Mensch Gewissens-Freiheit haben.
Das bedeutet:
Jeder darf glauben und meinen, was er für richtig hält.

Ganz kleine Kinder haben noch kein Gewissen.
Sie müssen noch lernen, was Gut und Böse bedeutet.
Und vor allem was am Bösen schlimm ist.
Das lernen aber nicht alle Menschen gleich gut.



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