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Martin Luther

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Martin Luther war ein Mönch in einem Kloster.
Er war sehr katholisch.

Martin Luther war Professor aus Deutschland.
Er lebte als Mönch in einem Kloster.
Das war vor 500 Jahren.
Der katholische Glaube war für ihn sehr wichtig.

Er dachte viel darüber nach, wie die Menschen in den Himmel kommen:
Nicht, weil sie gute Dinge tun, wie man in der Kirche glaubte.
In den Himmel kommt, wer an Gott glaubt.

Diesen Glauben wollte Luther in der Kirche ändern.
Eine solche Veränderung nennt man eine „Reformation“.
Luther war deshalb ein Reformator.
Er wollte die Kirche reformieren.
Er schrieb seine Ideen auf, die nannte man „Thesen“.
Er nagelte das Papier an die Kirchen-Tür.

Das gefiel der Regierung nicht.
Er versteckte sich auf der Wart-Burg.
Dort übersetzte er die ganze Bibel auf Deutsch.
Jeder Mensch sollte sie lesen und verstehen können.

Die Kirche wollte sich aber nicht ändern.
Deshalb gründete Luther mit vielen Menschen neue Kirchen.
Es waren die evangelisch-lutherischen Kirchen.

Luther heiratete Katharina von Bora.
Sie lebte als eine Nonne in einem Kloster.
Nach der Heirat verließ sie das Kloster.
Martin und Katharina hatten zusammen sechs Kinder.



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