Gleichberechtigung

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Ein Wahl-Plakat aus dem Jahr 1919, als die Frauen in Deutschland zum ersten Mal wählen durften.

Gleichberechtigung bedeutet, dass alle Menschen die gleichen Rechte haben.
Egal ob man ein Mann oder eine Frau ist, jung oder alt.
Keine Rolle spielt auch, welche Haut-Farbe, Herkunft oder Religion man hat.
Im deutschen Grund-Gesetz ist die Gleichberechtigung festgelegt.
So ist es auch in der Verfassung Österreichs, der Schweiz und in vielen anderen Staaten.

Verstöße gegen die Gleichberechtigung werden als Diskriminierung oder Privilegierung bezeichnet.
Diskriminierung sagt man, wenn jemand zum Beispiel aufgrund seiner Herkunft oder Religion schlechter behandelt wird als andere.
Wenn jemand aus den gleichen Gründen rechtlich bevorzugt wird, nennt man das Privilegierung.

Viele Länder auf der Welt haben noch keine Gleichberechtigung.
Besonders in islamischen Ländern werden Frauen stark benachteiligt.
Sie dürfen zum Beispiel nicht wählen und sind rechtlich weniger geschützt.

In den deutsch-sprachigen Ländern sind Männer und Frauen nach dem Gesetz gleichberechtigt.
Sie haben die gleichen Rechte und die gleichen Pflichten, wie zum Beispiel das Zahlen von Steuern.
Allerdings bekommen Frauen für die Arbeit in demselben Beruf oft weniger Geld als Männer.
Es ist ungerecht, wenn Frauen mit der gleichen Ausbildung genauso gut arbeiten wie Männer.

Seit einiger Zeit gibt es in Deutschland und in anderen Ländern eine „Frauen-Quote“.
Das bedeutet, dass in bestimmten Bereichen Frauen bevorzugt eingestellt werden sollen.
Damit soll der Anteil von Frauen und Männern angeglichen werden.



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