Martin Luther King

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Martin Luther King

Martin Luther King wurde im Jahr 1929 in den USA geboren.
Das war vor fast ein hundert Jahren.
Er war ein Schwarzer.
Seinen Namen hat er in Erinnerung an Martin Luther.

Martin Luther King war Pfarrer wie sein Vater.
Er setzte sich dafür ein, dass alle Menschen die gleichen Rechte haben.
Dabei soll es nicht darauf ankommen, welche Haut-Farbe jemand hat oder welcher Religion er angehört.
Damals hatten Schwarze und Weiße in den USA noch nicht die gleichen Rechte.

Weil er Schwarzer war, durfte Martin Luther King als Kind zum Beispiel nicht mit seinem weißen Freund zusammen zur gleichen Schule gehen.
Im Bus mussten Schwarze aufstehen, wenn Weiße sich setzen wollten.
Auch in vielen weiteren Bereichen des Alltags wurden die Schwarzen ungerecht behandelt und von den Weißen getrennt.
Man spricht deshalb von Rassen-Trennung.
Das ist eigentlich Rassismus.

Martin Luther King wollte diese Ungerechtigkeit endlich beenden.
Das war sein Traum.
Dafür wollte er sich auf friedliche Art und Weise einsetzen.
Er ging zum Beispiel an Kundgebungen.
Dort sprach er einmal vor vielen tausend Menschen.
Er sagte einen Satz, der sehr berühmt wurde:
„I have a dream“.
Das ist Englisch.
Auf Deutsch bedeutet es:
„Ich habe einen Traum“.

Immer mehr schwarze und auch weiße Menschen glaubten an seinen Traum.
So wurde im Jahr 1964 ein Gesetz beschlossen.
Es legte fest, dass alle Menschen gleich sind.
Das war ein großer Erfolg für ihn.
Im gleichen Jahr bekam er auch den Friedens-Nobelpreis.

Doch nicht alle Menschen fanden seine Ideen gut.
Obwohl er immer friedlich für seine Ideen gekämpft hatte, kam er mehrmals ins Gefängnis.
Im Jahr 1968 wurde er von einem weißen Rassisten ermordet.



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