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Kinderkrankheit

Aus MiniKlexikon - das Kinderlexikon für Leseanfänger
Dieses Kind hat Röteln.
Viele Kinderkrankheiten sehen ähnlich aus.
Oft kann sie nur ein Arzt unterscheiden.

Eine Kinder-Krankheit ist eine Krankheit, die meistens Kinder bekommen.
Man kann sich sehr leicht damit anstecken.
Wenn so eine Krankheit einmal aufgetaucht ist, bekommen sie viele Menschen gleichzeitig.

Wer die Kinderkrankheit einmal hatte, kann sie in der Regel kein zweites Mal bekommen.
Das bedeutet man ist „immun“ dagegen.
Deshalb sind Kinderkrankheiten bei Erwachsenen auch so selten.
Eine Kinderkrankheit geht meistens ohne große Problem vorbei.
Manchmal ist sie aber sehr gefährlich.

Nicht jede Krankheit, die bei Kindern auftritt, ist eine Kinderkrankheit.
Kinderkrankheiten sind Mumps, Masern, Windpocken, Röteln, Kinderlähmung und Drei-Tage-Fieber.
Auch Scharlach und Keuchhusten gehören dazu.
Sie werden meistens durch Viren oder Bakterien ausgelöst.
Besonders für Erwachsene sind Kinderkrankheiten oft gefährlich.

Wenn man sich bereits angesteckt hat, muss man ins Bett und von einem Arzt, in der Regel einem Kinderarzt, behandelt werden.
Meistens bekommt man dann etwas gegen das Fieber, die Schmerzen oder den Durst. In schweren Fällen muss man ins Krankenhaus.
Besonders dann, wenn es durch die Kinderkrankheiten noch zu anderen Erkrankungen gekommen ist.

Damit man sich erst gar nicht ansteckt, kann man sich beim Arzt gegen viele Kinderkrankheiten impfen lassen.
Dann kann man sie nicht mehr bekommen, man ist „immun“.
Bei manchen ist aber auch eine Wiederholung der Impfung nach 10 bis 15 Jahren notwendig.
Weil heute fast alle Kinder schon frühzeitig geimpft werden, sind die Kinderkrankheiten bei uns ziemlich selten geworden.
Allerdings gibt es sie noch häufig in ärmeren Ländern und dort, wo noch nicht geimpft wurde.