Robben

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Ein Walross in Alaska, im Norden der USA. So ein Walross-Männchen wird bis zu 1200 Kilogramm schwer, etwa wie ein kleines Auto.

„Robbe“ nennt man eine Gruppe von Raubtieren, die im und am Meer leben. Selten bewohnen sie auch Seen. Die Vorfahren der Robben waren Landtiere, die sich an das Wasser angepasst haben. Anders als Wale kommen sie aber auch ans Land.

Bekannte große Robben sind Seebären und Walrosse. Vor allem denkt man aber bei dem Wort an kleinere Robben, in deren Name das Wort „Robbe“ steckt, wie die Kegelrobbe. Die Kegelrobbe lebt an Nordsee und Ostsee und ist übrigens das größte Raubtier in Deutschland. Auch Seehunde sind Robben.

Robben müssen sowohl unter Wasser als auch an Land einigermaßen gut hören und sehen können. Die Augen sehen selbst in der Tiefe noch ziemlich viel. Trotzdem können sie dort nur wenig Farben unterscheiden. An Land hören sie nicht besonders gut, dafür umso besser unter Wasser.

Kleinere Robbenarten werden etwa anderthalb Meter lang, See-Elefanten bis zu sechs Meter. Damit sind sie viel größer als Raubtiere am Land. See-Elefanten können bis zu zwei Stunden lang tauchen und bis zu 1500 Meter tief – viel länger und tiefer als die meisten anderen Robben.

Meistens fressen Robben Fisch. Allerdings mögen Seeleoparden auch Pinguine, während andere Arten Tintenfisch oder Krill fressen, kleine Tierchen im Meer. Robbenarten selbst werden am ehesten Beute von Haien und Schwertwalen.