Hafer

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Schwarzer Saat-Hafer

Hafer ist eine Pflanze.
Sie gehört zu den Gräsern, genau gesagt zu den Süß-Gräsern.
Davon gibt es über zwanzig Arten.
Meistens denken die Menschen bei dem Wort allerdings an den Saat-Hafer oder Echten Hafer.
Er wird als Getreide angebaut wie Weizen, Reis und viele andere.

Die Hafer-Pflanzen leben nur ein Jahr.
Danach muss man sie also neu anpflanzen.
Der Saat-Hafer wird etwa einen halben bis ein-einhalb Meter hoch.
Aus der Wurzel wächst der kräftige Stängel.
Daran befinden sich Rispen, eine Art kleiner Zweige.
An deren Enden wachsen die Ähren.
Daran sind zwei oder drei Blüten, aus denen eine Hafer-Frucht werden kann.

Für Hafer soll es nicht zu heiß sein, dafür muss es viel regnen.
Er braucht keine besonders guten Böden.
Die guten Böden braucht man für anderes Getreide, das mehr Ernte abwirft.

Als es noch keine oder wenige Autos gab, brauchten die Menschen viele Pferde.
Sie wurden meist mit Hafer gefüttert.
Auch heute noch baut man Hafer vor allem an, um Tiere wie zum Beispiel Rinder zu füttern.

Hafer ist nicht nur für Tiere gesund, sondern auch für Menschen.
Beim Hafer wird nur die äußere, nicht aber die innere Schale entfernt.
So bleiben die vielen besonders gesunden Teile enthalten.
Hafer ist deshalb unser gesündestes Getreide.
Meist wird es zu Hafer-Flocken gepresst und so gegessen, meist mit Milch und Früchten zu einem Müsli vermischt.



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