Malala Yousafzai

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Malala Yousafzai im Jahr 2015

Malala Yousafzai ist eine junge Frau aus Pakistan.
Man sagt etwa „Mälala Jusef-zäi“.
Sie setzt sich dafür ein, dass auch Mädchen eine Schul-Bildung bekommen.

Malala Yousafzai wurde im Jahr 1997 in Pakistan geboren.
Pakistan ist ein Land in Asien.
In ihrer Kindheit wurde ihre Heimat von den Taliban erobert.
Diese Kämpfer legen den Islam sehr hart aus.
Sie üben Gewalt gegen den Staat Pakistan und gegen viele Menschen aus.
Sie verboten auch den Mädchen zur Schule zu gehen und zerstörten deren Schulhäuser.
Nur Jungen sollten lesen und schreiben lernen.

Malala begann, einen Blog im Internet zu schreiben.
Ein Blog ist wie ein Tage-Buch, nur dass jeder im Internet mitlesen kann.
Durch den Blog wurde sie in Pakistan bekannt.
Im Oktober 2012 verübten die Taliban ein Attentat auf Malala, weil sie sich für die Bildung der Mädchen einsetzte.
Malala überlebte zwar, hatte aber schwere Verletzungen am Kopf.

Malala wurde in einem Krankenhaus in Pakistan operiert.
Danach konnte sie nach Großbritannien reisen, wo sich weitere Ärzte um sie kümmerten.
Das Attentat erregte Aufmerksamkeit in der ganzen Welt.
Im Jahr 2013 durfte sie vor den Vereinten Nationen sprechen.
Ein Jahr danach erhielt Malala in der den Friedens-Nobelpreis.
Das ist eine sehr große Auszeichnung.
Sie ist die jüngste Nobelpreis-Trägerin der Geschichte.

Malala und ihre Familie kehrten nicht mehr nach Pakistan zurück.
Dort war es zu unsicher oder gar gefährlich für sie.
Sie besuchte eine Schule in England und schrieb Bücher über ihr Leben.
Sie erhielt auch weitere Preise für ihren Einsatz für die Menschen-Rechte.



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