Albert Schweitzer

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Albert Schweitzer im Alter von achtzig Jahren

Albert Schweitzer war ein besonderer Arzt.
Heute ist er als „Urwald-Arzt“ bekannt.
Er wurde im Jahr 1875 im Elsass geboren.
Diese Gegend gehörte damals zum Deutschen Reich und kam danach wieder zu Frankreich.
Sein Vater war evangelischer Pfarrer.

Albert Schweitzer machte sein Studium in Straßburg.
Er wurde Pfarrer, später Professor für Theologie.
Theologie ist die Lehre der Religion.
Nebenbei beschäftigte er sich mit Orgel-Musik und damit, wie man Orgeln baut.
Er gab viele Konzerte und schrieb Bücher über die Musik von Johann Sebastian Bach.

Sein großer Traum war es jedoch Medizin zu studieren.
Er wollte als Missions-Arzt in Afrika arbeiten.
So gab er überraschend seine Arbeit an der Universität auf und studierte Medizin.
Zusammen mit seiner Frau baute er in dem kleinen Dorf Lambaréné im Land Gabun ein Urwald-Krankenhaus auf.
Ab und zu reiste er nach Europa.
Dort sammelte er Geld mit Konzerten und Vorträgen.
Damit konnte er Medikamente kaufen und viele Dinge für sein Krankenhaus bezahlen.

Er setzte sich in seinem Leben für verfolgte und bedrohte Menschen ein.
Außerdem kämpfte er dafür, dass es auf der Welt weniger Waffen gibt.
Er kämpfte auch für Frieden und für Freiheit.
Für seine Arbeit erhielt er im Jahr 1954 den Friedens-Nobelpreis.

Albert Schweizer starb im Jahr 1965 in seinem Tropen-Krankenhaus.



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