Babylonien

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Solche Über-Reste aus der babylonischen Zeit hat man im heutigen frei-gelegt.

Babylon war eine Stadt im Altertum.
Ihre Soldaten eroberten ein großes Gebiet um die Stadt herum.
Das Reich von Babylon nennt man Babylonien.

Die Stadt Babylon wurde vor über vier-tausend Jahren gegründet.
Sie lag am Fluss Euphrat.
Es war damals die größte Stadt der Welt.
Der bekannteste König von Babylon hieß Hammurabi.

Die Menschen in Europa kannten Babylon nur durch die Geschichten in der Bibel.
Später konnte man noch mehr erfahren.
Die Babylonier kannten nämlich bereits eine Schrift, die Keil-Schrift.
Dabei drückten sie Kerben mit einem Holz-Keil in ein Plättchen aus weichem Lehm.
Oder sie meißelten die Kerben in Stein.
Mehrere Eindrücke ergaben zusammen einen Buchstaben.
Diese Plättchen kann man heute lesen.

Alte Geschichten erzählen von den „Hängenden Gärten von Babylon“.
Man nennt sie auch die „Hängenden Gärten der Semiramis“.
Semiramis hieß die damalige Königin.
Die Gärten muss man sich in großen Treppen-Stufen vorstellen, die sehr auf-wendig gebaut waren.
Sie sind eines der sieben antiken Welt-Wunder.

In der Bibel liest man die Geschichte über den Turm-Bau in Babylon.
Der Turm sollte bis in den Himmel hinauf reichen.
Er sollte zeigen, dass die Menschen ebenso mächtig sind wie Gott.
Dem schaute Gott aber nicht einfach so zu:
Er ließ die Bau-Arbeiter plötzlich in verschiedenen Sprachen sprechen.
So verstanden sie sich nicht mehr.
Deshalb gaben sie den Turmbau auf.



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