Sozialdemokratie

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Vor etwas über hundert Jahren durften Frauen zum ersten Mal in Deutschland wählen.
Die Sozialdemokraten hatten das durch-gesetzt.

Sozial-Demokratie heißt eine bestimmte politische Richtung.
Die Sozialdemokraten wollen, dass den Armen im Land geholfen wird.
Dazu ist es für sie wichtig, dass der Staat reich genug ist, um das zu tun.

Die Sozialdemokratie stammt aus dem 19. Jahrhundert.
Damals gab es immer mehr Handwerker und Arbeiter, die in der Industrie arbeiteten:
Männer, Frauen, auch Kinder.
Es gab aber erst wenige Sozialdemokraten, welche mehr Rechte für die Arbeiter forderten.
Sie wurden in ihren Ländern manchmal auch verfolgt, weil sie gegen die Reichen und Mächtigen waren.
Langsam aber fanden immer mehr Menschen die Sozialdemokratie gut.

In vielen Ländern der Welt sind die Sozialdemokraten die größte oder zweitgrößte Partei.
Was sie aber genau wollen, kann sehr unterschiedlich sein.
Einige Parteien haben ähnliche Ideen wie die Kommunisten.
Andere hingegen fragen sich, wie man dafür sorgt, dass Arme und Reiche friedlicher miteinander leben können.
Dazu müsse man den Armen helfen.

Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands ist die älteste ihrer Art in der Welt.
Auch in Deutschland ist sie die älteste Partei, zumindest die älteste, die heute noch wichtig ist.
Sie hat ihren Namen seit dem Jahr 1890.
Alte Parteien sind auch die Sozialdemokratische Partei Österreichs und die Sozialdemokratische Partei der Schweiz.
Sozialdemokraten nennen sich oft auch „Sozialisten“.



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