Tundra

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In der Tundra wachsen keine Bäume.
Es gibt nur niedrige Pflanzen.

Tundra gibt es vor allem im hohen Norden.
Noch nördlicher ist schon das Polar-Gebiet.
Im Süden der Tundra liegt die Taiga.

Der Sommer dauert hier nur einen bis drei Monate, und es wird nie sehr warm.
Die Winter sind lang und sehr kalt.
Die Böden bleiben immer gefroren.
Es fällt nicht sehr viel Schnee.

Den nördlichen Teil der Tundra nennt man „Polar-Tundra“.
Dort leben Eis-Bären, Moschus-Ochsen, Polar-Füchse, Polar-Wölfe, Polar-Hasen und Schnee-Hasen.

Den südlichen Teil der Tundra nennt man „Wald-Tundra“.
Dort wachsen schon wenige Bäume.
Dazwischen wachsen niedrige Pflanzen wie Moose und Gräser.
Einige Säugetiere kommen manchmal von der Taiga in die Waldtundra:
Rentiere, Elche, Wölfe, Luchse, Braunbären, Rotfüchse, Hasen und Marder.
Dazu gibt es noch weitere Säuge-Tiere.

In der Tundra wohnen Menschen schon seit einigen tausend Jahren.
Die Menschen dort leben nur zum Teil wie früher.
Sie wohnen zum Beispiel in Iglus oder in besonderen Zelten und ziehen umher.
Andere wohnen in Häusern aus Holz.
Sie haben auch Fahrzeuge, Gewehre und andere moderne Dinge.
Sie jagen damit Wale und andere Tiere.

Die Natur hat es schwer in der Tundra.
Die Menschen halten zum Teil immer mehr Rentiere, alles kahl fressen.
Sie wollen auch Erdöl und Erdgas aus dem Boden.
Die Luft wird immer schmutziger.
Wegen des Klima-Wandels erwärmt sich die Tundra stärker als andere Gebiete.
Die Taiga wird deshalb weiter nach Norden wachsen und die Tundra ver-drängen.



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