Evangelische Kirchen

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Drei Pfarrer der evangelischen Kirche.
Sie tragen oft ein schwarzes Gewand.

Die Evangelischen Kirchen sind christliche Kirchen.
Es sind also Gemeinschaften von Gläubigen an einem Ort.
Sie sind meist um das Jahr 1500 durch die Reformation in Deutschland entstanden.
Man nennt sie auch „Protestantische Kirchen“.
Ihr wichtigster Gründer war der Mönch und Professor Martin Luther.
Die meisten Kirchen in Deutschland, die die Reformation mitgemacht haben, gehören dazu.

Am Anfang sprach man oft von der lutherischen Kirche.
Luther selbst wollte aber nicht, dass sein Name so wichtig war.
Ihm war das Evangelium wichtig, also die Erzählungen über Jesus im Neuen Testament.
Deshalb bevorzugte er den Namen „Evangelische Kirche“.

In Deutschland bilden die Evangelischen Kirchen eine Mehrheit unter den christlichen Kirchen.
Unter den Evangelischen Kirchen gibt es verschiedene Bündnisse.
Eines davon ist die „Evangelische Kirche in Deutschland (EKD)“.
EKD ist die Abkürzung des Namens.

Besonders wichtig ist das Wort Gottes, die Bibel.
Dazu kommen die Predigten der Pfarrer, die immer möglichst viel mit der Bibel zu tun haben sollen.
Jeder Gläubige versteht die Bibel aber auch selbst und soll deshalb selbst darin lesen.

Der Mensch kommt nur durch den Glauben in den Himmel, nicht durch gute Werke.
Vergebung für seine Sünden bekommt er durch den Tod von Jesus, der sich am Kreuz geopfert hat.
Zwischen Himmel und Hölle gibt es nichts, also kein Fege-Feuer, wie in der katholischen Kirche.



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