Sternbild

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Das Sternbild des Großen Bären.
Im Bild erkennt man die einzelnen Sterne.
Die drei Sterne im Schwanz des Bären und die vier im Rücken ergeben das Sternbild des „Großen Wagens“.

Ein Sternbild entsteht, wenn man bestimmte Sterne am Himmel mit einer Linie verbindet.
Die Sterne sind verschiedenen hell.
Die Abstände, die sie voneinander haben, bleiben immer gleich.
Deshalb konnten sich die Menschen ziemlich einfach Sternbilder ausdenken und sie zeichnen.
So konnte man sich die einzelnen Sterne besser einprägen und sie auch leichter wieder am Nacht-Himmel auffinden.

Bekannte Sternbilder sind die Tier-Kreis-Zeichen.
Die kennen wir unter anderem von den Horoskopen her.

Vielleicht haben sich schon die frühesten Menschen solche Bilder ausgedacht.
Heute wissen wir das aber nur von Hochkulturen sicher.

Über die Sternbilder hat man auch gern eine Geschichte erzählt.
Die Sternbilder zeigen Tiere, Pflanzen, Dinge, Menschen oder Götter.
Diese kannte man aus Sagen oder aus der Religion und so gab es auch Geschichten dazu.

Sternbilder waren außerdem nützlich für die Astronomie.
Als es noch keine modernen Instrumente gab, konnte man Sterne leichter wiederfinden.
Einige der Sternbilder kann man nur auf der Nord-Halbkugel der Erde sehen, andere nur auf der Süd-Halbkugel.

Besonders ist der Tierkreis:
Das ist eine Art breites Band am Himmel.
Man hat diese Stelle in zwölf Teile aufgeteilt.
Zu jedem Zeit-Punkt im Jahr wird ein anderer Teil dieses Bandes gut sichtbar am Himmel.
Die Teile sind nach Sternbildern benannt, die man dort sieht.

Man nennt sie auch Stern-Zeichen oder Tier-Kreis-Zeichen.
Die zwölf Tierkreiszeichen sind Steinbock, Wassermann, Fische, Widder, Stier, Zwillinge, Krebs, Löwe, Jungfrau, Waage, Skorpion und Schütze.



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