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Pessach

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Solches Brot ist man an Pessach.

Pessach ist eines der wichtigsten Feste im Judentum.
Es wird auch Pas-cha-Fest oder Passa-Fest genannt.
Man sagt auch „Fest der un-gesäuerten Brote“.
Gefeiert wird es jedes Jahr sieben Tage lang im März oder April.

Das Fest erinnert an diese Geschichte in der Bibel:
Die Juden waren Sklaven in Ägypten.
Mose wollte mit ihnen aus dem Land fliehen.
Sie mussten alles bereit machen und am nächsten Morgen früh auf-brechen.

Zum Kochen und Backen blieb deshalb nicht viel Zeit.
Den Teig für das Brot konnten sie nicht auf-gehen lassen.
Er enthielt also keine Blasen und wurde beim Backen ziemlich hart.
Solches Brot essen die Juden heute noch zur Erinnerung an ihre Befreiung.

Auch für das Christentum ist das Fest wichtig.
Es fällt mit Ostern zusammen.
Jesus ging nämlich mit seinen Anhängern zum Pessach-Fest nach Jerusalem.
Nach dem Abend-Mahl wurde er verraten, gefangen genommen und getötet.
Zwei Tage später, an Ostern, hatte er sein Grab wieder verlassen.



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