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Judentum

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Ein Jude betet an der Klage-Mauer in Jerusalem.
Sie gehörte früher zum Tempel.


Das Judentum ist eine Religion wie das Christentum oder der Islam.
Der Gott heißt Jahwe.
Verschiedene Menschen haben von ihm erzählt.
Diese Erzählungen stehen in einem Buch, dem Tanach.
Das ist so ungefähr der erste Teil der Bibel.
Wir nennen diesen Teil das Alte Testament.
Es beginnt mit der Schöpfungs-Geschichte, also wie Gott die Erde gemacht hat.
Dann folgen Adam und Eva im Paradies.
Später kommt Noah mit der Sint-Flut, dann Abraham.
Dann folgen die Geschichte von Mose und viele andere.

Die Menschen, die so glauben, sind Juden.
Sie beten in der Synagoge.
Das ist wie bei uns eine Kirche.
Früher gab es in der Stadt Jerusalem eine besondere Moschee.
Das war der Tempel.
Der wurde aber zerstört.
Heute steht davon nur noch eine Mauer, die Klage-Mauer.
Dort beten viele Juden besonders gerne.

Die Juden feiern besondere Feste:
Jede Woche feiern sie den Sabbat.
Der ist an unserem Samstag.
Sie feiern auch Chanukka, das Lichter-Fest.
Es dauert eine ganze Woche lang.

Strenge jüdische Männer und Jungen tragen immer etwas auf dem Kopf:
Das kleine, runde Käppchen ist die Kippa.
Höhere Juden tragen auf-fällige Hüte, teilweise mit viel Fell.
Frauen und Mädchen tragen keine Hosen, sondern immer Röcke.

Seit der Zeit der Römer hatten die Juden kein eigenes Land mehr.
An vielen Orten der Welt wurden sie getötet.
Dies geschah besonders während einem Krieg.
Heute haben sie wieder ein kleines, eigenes Land am Mittelmeer.
Es heißt Israel.
Die Hauptstadt heißt Jerusalem.



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