Wildkatze

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Die Afrikanische Wild-Katze nennt man auch „Falb-Katze“.
Aus ihr wurden unsere Haus-Katzen gezüchtet.

Die Wild-Katze ist eine eigene Tier-Art.
Sie gehört zu den Klein-Katzen, wie zum Beispiel der Gepard, der Puma oder die Luchse.
Die Wildkatzen sind etwas größer und schwerer als unsere Haus-Katzen.
Wildkatzen gibt es in Teilen von Europa, Asien und Afrika.

Es gibt drei Unter-Arten:
Die Europäische Wildkatze nennt man auch Wald-Katze.
Man erkennt sie an den Streifen auf ihrem Rücken.
Der Schwanz ist ziemlich dick und kurz.
Sie leben meist im Wald, aber auch entlang von Küsten oder am Rand von Sümpfen.

Dann gibt es noch die Asiatische Wildkatze, sie heißt auch Steppen-Katze.
Schließlich kennt man noch die Afrikanische Wildkatze, die auch Falb-Katze genannt wird.
Aus der Falbkatze haben wir Menschen unsere Haus-Katze gezüchtet.

Wildkatzen können besser riechen als Hunde.
Sie sind auch sehr schlau.
Sie ernähren sich vor allem von Mäusen und Ratten.

Sie sind Einzelgänger.
Sie treffen sich nur zwischen den Monaten Januar und März zur Paarung.
Das Weibchen trägt seine zwei bis vier Babys während etwa neun Wochen im Bauch.
Für die Geburt sucht es sich eine Baumhöhle oder einen alten Fuchs- oder Dachs-Bau.
Die Jung-Tiere trinken am Anfang Milch bei ihrer Mutter.

Ihre größten Feinde in der Natur sind Luchse und Wölfe.
Ihr schlimmster Feind ist aber der Mensch.
Die Europäischen Wildkatzen sind zwar in den meisten Ländern geschützt und dürfen nicht getötet werden.
Aber der Mensch nimmt ihnen immer mehr Lebens-Räume weg.
Sie finden auch immer weniger Beute-Tiere.

Wildkatzen kann man nicht zähmen.
In der Natur sind sie so scheu, dass man sie kaum fotografieren kann.



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