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Ballaststoffe: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Obst und Gemüse.jpg|mini|In [[Obst]] und [[Gemüse]] stecken eher wasserlösliche Ballaststoffe.]]
[[Datei:Obst und Gemüse.jpg|mini|In [[Obst]] und [[Gemüse]] stecken viele Ballast-Stoffe.]]
[[Datei:Foods with a high fibre content, such as bread, grains, chia seeds and nuts.jpg|mini|Lebensmittel wie [[Brot|Vollkornbrot]], Saaten und Körner enthalten viele wasserunlösliche Ballaststoffe.]]


Ballaststoffe sind [[Kohlenhydrate]], die der [[Körper]] eigentlich gar nicht [[Verdauung|verdauen]] kann. Ballast ist eigentlich ein zusätzliches [[Gewicht]], das man zum Beispiel in einem [[Schiff]]srumpf mitführt, damit es nicht kippt. Ballast klingt also zuerst einmal nach etwas, das dem [[Körper]] nichts nützt. Das dachte man tatsächlich, als man sie entdeckte. Aber auf ihrem Weg durch unseren Körper erledigen sie wichtige Aufgaben.  
Ballast-Stoffe sind [[Kohlenhydrate]], die der [[Körper]] eigentlich gar nicht [[Verdauung|verdauen]] kann.
<br/>Ballast ist eigentlich ein zusätzliches [[Gewicht]], das man zum Beispiel in einem [[Schiff]]s-Rumpf mitführt, damit es nicht kippt.
<br/>Ballast klingt also zuerst einmal nach etwas, das dem [[Körper]] nichts nützt.
<br/>Das dachte man tatsächlich, als man sie entdeckte.
<br/>Aber auf ihrem Weg durch unseren [[Körper]] erledigen sie wichtige Aufgaben.  


Es gibt zwei verschiedene Arten von Ballaststoffen: Die [[wasser]]löslichen Ballaststoffe stecken vor allem in [[Gemüse]], [[Bohne|Bohnen]], [[Erbse|Erbsen]], [[Linse]]n, [[Samen]] und [[Obst]]. Die zweite Art nennt man wasserunlösliche Ballaststoffe. Sie stecken in Vollkornprodukten, [[Weizen]]kleie und [[Hafer]]flocken, aber auch in [[Pilze|Pilzen]]. Da Ballaststoffe in [[Pflanze]]n vorkommen, haben Lebensmittel von [[Tiere|Tieren]] wie [[Fisch]], [[Fleisch]], [[Eier]] und [[Milch|Milchprodukte]] fast gar keine Ballaststoffe. Es ist wichtig, von beiden Arten genug zu sich zu nehmen, denn der Körper braucht sie für unterschiedliche Dinge.  
Es gibt zwei verschiedene Arten von Ballaststoffen:
<br/>Die [[wasser]]-löslichen Ballaststoffe stecken vor allem in [[Gemüse]], Bohnen, Erbsen, [[Linse]]n, [[Samen]] und [[Obst]].
<br/>Die zweite Art nennt man wasser-unlösliche Ballaststoffe.
<br/>Sie stecken in Vollkorn-Produkten, [[Weizen]]-Kleie und [[Hafer]]-Flocken, aber auch in [[Pilze]]n.
<br/>Ballaststoffe kommen also nur in [[Pflanze]]n vor.
<br/>Lebens-Mittel von [[Tiere]]n wie [[Fisch]], Fleisch, [[Ei]]er und [[Milch]]-Produkte enthalten fast gar keine Ballaststoffe.


Je weniger man ein Nahrungsmittel verarbeitet, je natürlicher es also ist, desto mehr Ballaststoffe sind darin. Geschältes Obst und Gemüse enthält so schon viel weniger Ballaststoffe als ungeschältes. Ganze Körner und Samen, oder Vollkornprodukte enthalten viel mehr Ballaststoffe als helles [[Mehl]] und Dinge, die daraus gemacht werden, oder gepresstes [[Öl]]. Die [[Industrie|Lebensmittelindustrie]] fügt ihren Produkten oft im Nachhinein Ballaststoffe hinzu, um sie [[Gesundheit|gesünder]] erscheinen zu lassen. Es ist aber besser, gleich Dinge zu essen, die von [[Natur]] aus Ballaststoffe enthalten.  
Je weniger man ein Nahrungsmittel verarbeitet desto mehr Ballaststoffe sind darin.
<br/>Geschältes Obst und Gemüse enthält so schon viel weniger Ballaststoffe als ungeschältes.
<br/>Ganze Körner und Samen enthalten viel mehr Ballaststoffe als helles [[Mehl]] und Dinge, die daraus gemacht werden.
<br/>Diese Ess-Waren sind deshalb [[Gesundheit|gesünder]].


==Wozu sind Ballaststoffe gut?==
Ballaststoff-reiche [[Nahrung]]s-Mittel muss man länger kauen.
[[Datei:Two slices of Kingsmill bread.jpg|mini|Hier sieht man links eine Scheibe Toast aus Weißmehl, rechts eine aus Vollkornmehl mit vielen Ballaststoffen.]]
<br/>So isst man eher weniger davon.
Ballaststoffreiche [[Nahrung]]smittel muss man fast automatisch länger kauen. So wird das Zahnfleisch massiert, und die [[Zahn|Zähne]] sogar etwas gereinigt. Ballaststoffe halten uns länger satt. Im [[Verdauung|Verdauungstrakt]] saugen sich wasserunlösliche Ballaststoffe mit [[Flüssigkeit]] voll. So wird der [[Magen]] voller, ohne extra Kalorien haben zu müssen. Deshalb machen Nahrungsmittel mit vielen Ballaststoffen auch satter als welche mit wenigen. Dadurch, dass die Masse der Nahrung größer ist, gelangen die Nährstoffe auch langsamer und gleichmäßiger ins [[Blut]].
<br/>Trotzdem halten sie uns länger satt.


Während die Ballaststoffe durch unseren [[Darm]] wandern, putzen sie sozusagen die Darmwand. Deshalb bekommt man seltener [[Krebs (Krankheit)|Darmkrebs]], wenn man genug Ballaststoffe isst. Sie sorgen auch dafür, dass die Nahrung gut und zügig durch den Darm kommt. Außerdem werden die [[Muskel|Muskeln]] im Darm trainiert.  
Während die Ballaststoffe durch unseren [[Darm]] wandern, putzen sie die Darm-Wand.
<br/>Deshalb bekommt man seltener Darm-Krebs.
<br/>Das ist eine gefürchtete [[Krankheit]].


Kann man längere Zeit nicht aufs [[Toilette|Klo]] gehen, nennt man das Verstopfung. Davor schützen uns Ballaststoffe. Allerdings kommt es auch zur Verstopfung, wenn man zu viele Ballaststoffe isst. Auch muss man aufpassen, wenn man plötzlich seine [[Ernährung]] umstellt und von einer ballaststoffarmen auf ballaststoffreiche Kost wechselt. In beiden Fällen ist es wichtig, genug zu trinken.  
Kann man längere Zeit nicht aufs [[Toilette|Klo]] gehen, nennt man das Verstopfung.
<br/>Davor schützen uns Ballaststoffe.


Ballaststoffe können auch dafür sorgen, dass bestimmte schädliche Bestandteile der Nahrung gar nicht erst aufgenommen werden. In unserem Darm leben viele gute [[Bakterien]], die dem Körper bei der Verdauung helfen. Die [[Experte|Fachleute]] nennen das Darmflora. Ballaststoffe unterstützen und ernähren die guten [[Bakterien]], damit sich schädliche Bakterien erst gar nicht verbreiten können.
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[[Kategorie:Essen und Trinken]]
[[Kategorie:Körper und Gesundheit]]

Version vom 24. Januar 2024, 19:51 Uhr

In Obst und Gemüse stecken viele Ballast-Stoffe.

Ballast-Stoffe sind Kohlenhydrate, die der Körper eigentlich gar nicht verdauen kann.
Ballast ist eigentlich ein zusätzliches Gewicht, das man zum Beispiel in einem Schiffs-Rumpf mitführt, damit es nicht kippt.
Ballast klingt also zuerst einmal nach etwas, das dem Körper nichts nützt.
Das dachte man tatsächlich, als man sie entdeckte.
Aber auf ihrem Weg durch unseren Körper erledigen sie wichtige Aufgaben.

Es gibt zwei verschiedene Arten von Ballaststoffen:
Die wasser-löslichen Ballaststoffe stecken vor allem in Gemüse, Bohnen, Erbsen, Linsen, Samen und Obst.
Die zweite Art nennt man wasser-unlösliche Ballaststoffe.
Sie stecken in Vollkorn-Produkten, Weizen-Kleie und Hafer-Flocken, aber auch in Pilzen.
Ballaststoffe kommen also nur in Pflanzen vor.
Lebens-Mittel von Tieren wie Fisch, Fleisch, Eier und Milch-Produkte enthalten fast gar keine Ballaststoffe.

Je weniger man ein Nahrungsmittel verarbeitet desto mehr Ballaststoffe sind darin.
Geschältes Obst und Gemüse enthält so schon viel weniger Ballaststoffe als ungeschältes.
Ganze Körner und Samen enthalten viel mehr Ballaststoffe als helles Mehl und Dinge, die daraus gemacht werden.
Diese Ess-Waren sind deshalb gesünder.

Ballaststoff-reiche Nahrungs-Mittel muss man länger kauen.
So isst man eher weniger davon.
Trotzdem halten sie uns länger satt.

Während die Ballaststoffe durch unseren Darm wandern, putzen sie die Darm-Wand.
Deshalb bekommt man seltener Darm-Krebs.
Das ist eine gefürchtete Krankheit.

Kann man längere Zeit nicht aufs Klo gehen, nennt man das Verstopfung.
Davor schützen uns Ballaststoffe.



Der Text zu „Ballaststoffe“ ist noch ein Entwurf. Er entsteht also gerade noch.