Marie Curie

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Marie Curie mit ihrem Mann Pierre in ihrem Labor.
Dort haben sie Experimente gemacht.

Marie Curie war eine Physikerin und Chemikerin.
Man sagt etwa „Kü-ri“,
Sie ist die einzige Frau, die zwei Nobel-Preise bekam.
Nämlich in Chemie und Physik.

Marie Curie wurde in Polen geboren.
Ihre Eltern waren beide Lehrer und so ging auch Maria in die Schule.
Das war für Mädchen damals noch nicht üblich.
Im Jahr 1883 bestand Maria im Alter von 15 Jahren ihr Abitur als Klassen-Beste.
Studieren durfte sie aber nicht, denn in Marias Heimat wurden Frauen an Universitäten nicht zugelassen.

So ging sie nach Paris, um dort zu studieren.
Sie schloss das Studium in den Fächern Physik und Mathematik als eine der besten ab.

Nach ihrem Studium bekam sie einen Auftrag zur Forschung.
Dabei lernte sie den Physiker Pierre Curie kennen, den sie bald darauf heiratete.
Mit ihm arbeitete sie von da an zusammen.
Gemeinsam entdeckten sie neue Elemente.
Das sind winzige Teilchen.
Zuerst entdeckten Polonium, später noch Radium.

Bekannt wurde sie wegen ihrer Forschung zu radio-aktiven Verbindungen mit Uran.
Der Begriff „radioaktiv“ wurde von Marie Curie erfunden.
Er bedeutet, dass Atome, wie zum Beispiel von Uran zerfallen, weil ihr Kern nicht stabil ist.

Nach dem Tod ihres Mannes übernahm sie seine Arbeit.
Im Jahr 1906 hielt Marie Curie ihre erste Vorlesung an ihrer Universität.
Das war etwas Besonderes, denn sie war auch die erste Frau, die als Professorin dort arbeitete.
Sie setzte sich unter anderem dafür ein, dass mehr Frauen studieren durften.

Die radioaktive Strahlung von Uran schadete Marie Curie immer mehr.
Im Jahr 1934 starb sie im Alter von 68 Jahren an Blut-Krebs.
Sie hatte zwei Töchter, eine von ihnen gewann später ebenfalls einen Nobelpreis.



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