Maikäfer

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Ein Mai-Käfer aus der Nähe betrachtet.

Maikäfer sind besondere Käfer.
Wie ihr Name sagt, fliegen sie fast nur im Monat Mai.

Maikäfer sind etwa zwei bis drei Zentimeter lang.
Die äußeren Flügel haben vier Rippen, die von vorne nach hinten verlaufen.
Die Männchen haben viel größere Fühler mit sieben Lappen.
Die Weibchen haben an den Fühlern nur sechs Lappen.
Um dies zu erkennen, braucht man aber schon fast eine Lupe.

Das Leben der Maikäfer verläuft in einem Kreis.
Ganz ähnlich ist es auch bei den Schmetterlingen oder Fröschen.
Maikäfer sehen wir im Frühling, eben im Monat Mai.
Sie fressen vor allem Blätter von Laub-Bäumen.
Nach der Paarung stirbt das Männchen.
Das Weibchen gräbt sich in weichen Boden ein und legt dort die Eier.
Es sind etwa zwanzig Stück.
Sie sind weiß.
Dann stirbt auch das Weibchen.

Nach etwa vier bis sechs Wochen schlüpfen Larven aus den Eiern.
Man nennt sie Engerlinge.
Sie fressen die Wurzeln verschiedener Pflanzen.
Dazu gehören nicht nur Gräser, Kräuter und Bäume, sondern auch Kartoffeln, Erdbeeren, Karotten und Salat.
Bei den Bauern und Gärtnern gehören die Engerlinge deshalb zu den Schädlingen.
Im zweiten Jahr fressen sie besonders viel.

Die Engerlinge verlieren drei Mal ihre Haut.
Die wächst nämlich nicht mit.
Im dritten Jahr verpuppen sie sich und werden im Herbst zu richtigen Maikäfern.
Den folgenden Winter verbringen sie aber noch unter der Erde.
Sie graben sich erst im vierten Jahr an die Ober-Fläche.
Ihr Leben als „erwachsener“ Maikäfer dauert nur vier bis sechs Wochen.



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